Eisenbahnwagen

Nachbau von 1935 eines Personenwagens der 3. Wagenklasse der Ludwigseisenbahn, dessen Original unter Leitung des Ingenieurs Paul Camille von Denis entstand
Zweiachsiger Drehschieber-Seitenentladewagen Bauart Fcs092 in einem Schotterzug
Reisezugwagen der Rhätischen Bahn
Pfannenwagen zum Transport von flüssiger Schlacke (BAMAG: Berlin-Anhaltische Maschinenbau Aktiengesellschaft)
Bahnpostwagen der Deutschen Bundespost

Ein Eisenbahnwagen – auch als Waggon oder Wagon (Aussprache: [vaˈgɔŋ] oder [vaˈɡɔ̃ː], süddt./österr. [vaˈgoːn]; Plural: Waggons, süddt./österr. auch Wagone, Waggone [vaˈgoːnə]) bezeichnet – ist ein Schienenfahrzeug ohne eigenen Antrieb. Man unterscheidet zwischen Güterwagen, die zum Transport von Wirtschaftsgütern verwendet werden, und Reisezugwagen, deren Aufgabe es ist, Personen zu befördern. In Deutschland gehören Reisezugwagen und Güterwagen zu den Regelfahrzeugen. Ebenfalls zu den Eisenbahnwagen werden die Bahndienstwagen gezählt, die wiederum nicht zwingend den Regelfahrzeugen zugerechnet werden. Bei vielen Sekundär- und Lokalbahnen sowie Kleinbahnen wurden Personenwagen früher, analog zur Straßenbahn, als Beiwagen bezeichnet.

Aufbau

Allen Eisenbahnwagen gemeinsam sind folgende Baugruppen:

Der Transport von Eisenbahnwagen auf der Straße ist durch Straßenroller möglich, die im Jahre 1931 von Johann Culemeyer entwickelt wurden. Wagen einer Spurweite können mittels Rollböcken oder Rollwagen auf Gleisen einer anderen Spurweite transportiert werden.

Bestand der Eisenbahnwagen

In Deutschland befanden sich 2003 folgende Fahrzeuge im Bestand der Deutschen Bahn und weiterer Eisenbahnunternehmen:

Literatur

Commons: Eisenbahnwagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Eisenbahnwagen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Wolfgang Mück: Deutschlands erste Eisenbahn mit Dampfkraft. Die kgl. priv. Ludwigseisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth. (Dissertation an der Universität Würzburg). Fürth 1985 (2. neubearb. Auflage), S. 115–126