Bílovec

Bílovec
Wappen von Bílovec
Bílovec (Tschechien)
Bílovec (Tschechien)
Basisdaten
Staat: Tschechien Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Nový Jičín
Fläche: 4930 ha
Geographische Lage: 49° 46′ N, 18° 1′ OKoordinaten: 49° 45′ 34″ N, 18° 0′ 44″ O
Höhe: 243 m n.m.
Einwohner: 7.429 (1. Jan. 2023)
Postleitzahl: 742 92 – 743 01
Kfz-Kennzeichen: T
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 6
Verwaltung
Bürgermeister: Renata Mikolášová (Stand: 2018)
Adresse: Slezské náměstí 1
74301 Bílovec 1
Gemeindenummer: 599247
Website: www.bilovec.cz
Bílovec als Wagstadt auf einer deutschen Karte der Lachischen Dialekte von 1855

Bílovec (deutsch: Wagstadt) ist eine Stadt im Okres Nový Jičín (Neu Titschein) im Moravskoslezský kraj in Tschechien.

Geographische Lage

Die Stadt liegt in Mährisch-Schlesien im Städte-Dreieck Ostrava (Ostrau), Opava (Troppau), Nový Jičín (Neu Titschein).

Geschichte

Bílovec wurde 1276 erstmals erwähnt. Die Stadtgründung erfolgte zwischen 1316 und 1324 durch Wok von Krawarn, die älteste Erwähnung als „Woogstadt“ stammt aus dem Jahre 1324. Im 17. Jahrhundert war es ein bedeutendes Zentrum der Textilindustrie.

Nach dem Münchner Abkommen wurde der Ort dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Wagstadt, Regierungsbezirk Troppau, im Reichsgau Sudetenland. Aufgrund der Beneš-Dekrete wurde der deutsche Bevölkerungsanteil 1945 enteignet und vertrieben.

Bis 1960 war Bílovec Bezirksstadt. Bad Neustadt an der Saale (Bayern) ist seit 2001 Partnerstadt.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
18573.583
19004.556deutsche Einwohner
19304.960davon 3.608 Deutsche, 1.198 Tschechen und 122 Ausländer
19394.607

Sehenswürdigkeiten

Bílovec, Kirche des Hl. Nikolaus
Rathaus
Schloss Bílovec

Stadtgliederung

Die Stadt Bílovec besteht aus den Ortsteilen

Söhne und Töchter

Literatur

Commons: Bílovec – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB)
  2. ↑ Partnerschaften auf badneustadt.net (Memento des Originals vom 2. Juni 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. ↑ Carl Kořistka: Die Markgrafschaft Mähren und das Herzogthum Schlesien in ihren geographischen Verhältnissen. Wien und Olmüz 1861, S. 268–269 (books.google.de).
  4. ↑ Wagstadt. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 20: Veda–Zz. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1909, S. 306 (Digitalisat. zeno.org).
  5. 1 2 Michael Rademacher: Landkreis Wagstadt (tschech. Bílovec). Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.