Walter Achilles (* 26. Mai 1927 in Lutter am Barenberge; † 9. September 2002 in Hildesheim) war ein deutscher Historiker.
Achilles absolvierte sein Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim und beendete es 1951 mit dem Abschluss als Diplom-Landwirt. Nachdem er 1956 die Staatsprüfung für das Lehramt an Landwirtschaftsschulen bestanden hatte, begann Achilles an landwirtschaftlichen Schulen zu unterrichten und wurde schließlich Leiter des Staatlichen Studienseminars für Landwirtschaftslehrer in Hildesheim. Er lebte in Diekholzen, war zuletzt Oberstudiendirektor und wurde 1989 pensioniert.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit im landwirtschaftlichen Lehrwesen studierte Achilles an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen, an der er 1957 bei Wilhelm Abel mit einer Arbeit über Getreidepreise und Getreidehandelsbeziehungen europäischer Räume im 16. und 17. Jahrhundert zum Dr. sc. agr. promoviert wurde. 1970 habilitierte er sich ebenda und begann dort seine Lehrtätigkeit. Im selben Jahr wurde er außerplanmäßiger Professor in Göttingen, ab 1976 Lehrstuhlinhaber für Agrargeschichte an der Universität Göttingen. Neben bedeutenden Beiträgen zur Agrargeschichte veröffentlichte Achilles auch kleinere Arbeiten zur Orts- und Landesgeschichte von Hildesheim und Braunschweig.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Achilles, Walter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 26. Mai 1927 |
| GEBURTSORT | Lutter am Barenberge |
| STERBEDATUM | 9. September 2002 |
| STERBEORT | Göttingen |