Walter P. Adrian (* 14. Oktober 1897 in Bern; † 1963) war ein Schweizer Schriftsteller, Kunstkritiker und Journalist.
Walter Adrian wuchs in Bern auf und studierte nach dem Literaturgymnasium an den Universitäten Bern, Zürich und Rom. Während der Studienzeit hielt er sich oft in Italien auf und schrieb erste Erzählungen und Reisenovellen.
Adrian doktorierte 1922 in Neudeutsch, Germanistik und Kunstgeschichte mit einer Dissertation über Carl Spitteler und war anschliessend als freier Journalist tätig, besonders als Kunstkritiker bei der Zeitung Der Bund. Sein beginnendes literarisches und journalistisches Schaffen stand unter der Ägide des Feuilletonredaktors Hugo Marti. Für den Berner A. Francke Verlag war Adrian zudem als Lektor und Propagandist verantwortlich.
Weitere Reisen folgten nach Marokko, Algier, der Sahara, Mitteleuropa und in den Norden. Dazu unternahm er eine Wanderung von Rom nach Neapel durch die alte Via Appia.
Adrian war Mitglied im Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein (BSV) und erhielt 1942 und 1957 den Schweizer Schillerpreis sowie 1948 und 1957 den Literaturpreis der Stadt Bern. Einige seiner Werke wie Artos, der Tiguriner, Der Weg nach Bibrakte und Die Stadt am Feuerberg sind jugendorientiert.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Adrian, Walter |
| ALTERNATIVNAMEN | Adrian, Walter P. |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Schriftsteller, Kunstkritiker und Journalist |
| GEBURTSDATUM | 14. Oktober 1897 |
| GEBURTSORT | Bern |
| STERBEDATUM | 1963 |