Walter Binni

Walter Binni (1946)

Walter Binni (* 4. Mai 1913 in Perugia; † 27. November 1997 in Rom) war ein Italienischer Politiker und Literaturwissenschaftler, Romanist und Italianist.

Leben und Werk

Binni studierte ab 1931 an der Scuola Normale Superiore di Pisa und promovierte 1935 bei Luigi Russo mit der Arbeit La poetica del decadentismo (Florenz 1936, zuletzt 1996). Nach dem Wehrdienst unterrichtete er in Pavia, ab 1939 in seiner Heimatstadt Perugia an der Università per stranieri (unterbrochen durch Kriegsdienst). 1942 wurde er Privatdozent in Pisa.

Sein 1936 an der Seite von Aldo Capitini begonnenes antifaschistisches Engagement führte 1943 zum Eintritt in die Sozialistische Partei (PSIUP, ab 1947 PSLI) und zur Teilnahme an der Resistenza. 1946 wurde er in seinem Heimatbezirk zum Abgeordneten der Verfassunggebenden Versammlung gewählt.

Binni lehrte von 1948 bis 1956 an der Universität Genua, von 1956 bis 1964 an der Universität Florenz und von 1964 bis zu seiner Emeritierung 1989 an der Universität La Sapienza in Rom. Von 1953 bis 1992 war er Herausgeber der Zeitschrift La Rassegna della Letterature italiana.

Binni war ordentliches Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei (1977), korrespondierendes Mitglied der Accademia delle Scienze di Torino (1963) und Ehrenbürger der Stadt Genua (1983).

Werke

Literatur

Commons: Walter Binni – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Accademici: Walter Binni. Accademia Nazionale dei Lincei, abgerufen am 18. März 2026 (italienisch).
  2. ↑ Soci: Walter Binni. Accademia delle Scienze di Torino, abgerufen am 18. März 2026 (italienisch).
Personendaten
NAME Binni, Walter
KURZBESCHREIBUNG italienischer Politiker und Literaturwissenschaftler, Romanist und Italianist
GEBURTSDATUM 4. Mai 1913
GEBURTSORT Perugia
STERBEDATUM 27. November 1997
STERBEORT Rom