Walter Geering

Walter Theodor Geering (* 8. November 1890 in Bern; † 4. Juni 1976 in Lausanne; heimatberechtigt in Basel) war ein Schweizer Bundesgerichtsschreiber.

Leben

Walter Geerings Vater war der Sekretär der Basler Handelskammer, Dr. Traugott Geering. Er besuchte das Gymnasium und die Universität in Basel, wo er 1914 zum Dr. jur. promovierte. Von 1916 bis 1919 war er Sekretär der Eidgenössischen Steuerverwaltung; und von 1916 bis 1929 war er Sekretär der Eidgenössischen Kriegssteuer-Rekurskommission; von 1918 bis 1929 war er Sekretär der Eidgenössischen Stempelkommission. Ab 1929 war er Gerichtsschreiber am Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne. 1942 wurde Geering von den Liberalen erfolglos als Nachfolger von Bundesrichter Emil Kirchhofer portiert. 1956 wurde er altershalber vom Bundesgericht verabschiedet. An seinem 80. Geburtstag (1970) wurde er in der Basler Zeitung als «‹Kirchenvater› der bundesgerichtlichen Steuer- und Verwaltungsrechtspraxis» gefeiert. Geering war Mitglied der Liberal-demokratischen Partei.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Nachschlagewerke

Zeitungsartikel

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 GEERING, Walter Theodor. Albert Bruckner (Chefredaktor): In: Neue Schweizer Biographie. Buchdruckerei zum Basler Berichthaus, Basel, S. 174.
  2. ↑ Geering, Walter (Theodor). In: Hermann Aellen (Hrsg.): Schweizerisches Zeitgenossen-Lexikon. Verlag des Schweizerischen Zeitgenossen–Lexikons, Bern 1921, S. 240.
  3. 1 2 Gustaf Adolf Wanner: Zum Tod von Dr. Walter Geering. In: Basler Zeitung. Juni 1976.
Personendaten
NAME Geering, Walter
ALTERNATIVNAMEN Geering, Walter Theodor (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Bundesgerichtsschreiber (Steuerrecht)
GEBURTSDATUM 8. November 1890
GEBURTSORT Bern
STERBEDATUM 4. Juni 1976
STERBEORT Lausanne