Walter Nowothnig (* 1903 in Nowawes; † 7. August 1971 in Hannover) war ein deutscher Prähistoriker, Kustos und Autor.
Walther Nowothnig besuchte die Universität Halle, wo er 1932 eine erste Dissertation schrieb und im Anschluss dort als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei der Landesanstalt für Vorgeschichte tätig wurde. Danach wurde er 1936 in Breslau als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig für das Landesamt für Vorgeschichte, 1937 dann als Wissenschaftlicher Assistent, während er im selben Jahr seine Dissertation Die Schönfelder Gruppe. Ihr Wesen als Aussonderung der sächsisch-thüringischen Schnurkeramik und ihre Verbreitung veröffentlichte und den Titel Dr. phil. verliehen bekam. 1938 arbeitete Nowothnig als Kustos am Breslauer Landesamt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg führte Walter Nowothnig in den Jahren 1949 bis 1956 mehrere archäologische Ausgrabungen auf und am Wurmberg von Braunlage aus im Oberharz durch, bei dem unter anderem der Steinerne Weg wiederentdeckt wurde. Unterdessen war er ab 1953 als Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesmuseums angestellt worden. 1970 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Archäologischen Kommission für Niedersachsen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nowothnig, Walter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Prähistoriker, Kustos und Autor |
| GEBURTSDATUM | 1903 |
| GEBURTSORT | Nowawes |
| STERBEDATUM | 7. August 1971 |
| STERBEORT | Hannover |