Walther Eisinger

Walther Eisinger (* 28. Februar 1928 in Freiburg/Br.; † 19. Oktober 2014) war ein deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Walther Eisinger studierte ab dem Wintersemester 1947/48 Evangelische Theologie, zunächst an der Universität Basel, seit 1949 an der Eberhard Karls Universität Tübingen und zuletzt von 1950 bis 1951 an der Universität Heidelberg. Die beiden kirchlichen Examen legte er 1951 und 1953 in bei der Badischen Landeskirche in Karlsruhe ab. Von 1953 bis 1953 war er Vikar in Heidelberg und von 1955 bis 1956 Pfarrvikar in Freiburg-St. Georgen. 1957 promovierte er an der Universität Heidelberg bei Heinrich Bornkamm über Gesetz und Evangelium bei Huldrych Zwingli. Anschließend war er Studentenseelsorger in Karlsruhe sowie Religionslehrer in Lörrach. Außerdem unterrichtete er als Dozent an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Im Jahre 1965 wurde Eisinger ordentlicher Professor für Praktische Theologie an der Universität Heidelberg und wurde dort 1996 emeritiert. Schwerpunkte seiner Professur waren Religionspädagogik, Seelsorge und Homiletik. Von 1965 bis 1988 war er außerdem Mitglied der Landessynode bzw. des Landeskirchenrats der Badischen Landeskirche.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Nachruf der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg / In Memoriam / Walther Eisinger (abgerufen am 6. Januar 2026).
  2. ↑ Eisinger, Walther. In: Dagmar Drüll: Heidelberger Gelehrtenlexikon. Bd. 3: 1933–1986. Springer, Heidelberg 2009, S. 178f., ISBN 978-3-540-88834-5.
Personendaten
NAME Eisinger, Walther
KURZBESCHREIBUNG deutscher evangelischer Theologe und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 28. Februar 1928
GEBURTSORT Freiburg/Br.
STERBEDATUM 19. Oktober 2014