Walther Gabler (* 30. Juni 1915 in Ried im Innkreis; † 7. April 1993 ebenda) war ein österreichischer Porträt- und Landschaftsmaler.
Gabler war der Sohn des Rieder Zeichenprofessors Heinrich Gabler (1884–1930) und studierte nach der 1934 am Humanistischen Gymnasium Ried abgelegten Matura an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Carl Fahringer, Wilhelm Dachauer sowie Herbert Dimmel und Carl Martin. Daneben besuchte er Vorlesungen aus allgemeiner Kunstgeschichte, deutscher Literaturgeschichte sowie Philosophie und Pädagogik sowie die Hilfsfächer Anatomie, Perspektive, Farbchemie, Farbenlehre und ornamentale Schrift. 1937 wurde ihm der Akademische Studienpreis verliehen. 1939 legte er die Lehrbefähigungsprüfung für Zeichnen und Handarbeiten für Knaben an Mittelschulen ab und begann seine berufliche Laufbahn am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium in Ried, bevor er 1940 zur deutschen Wehrmacht einberufen wurde und an die Ostfront verlegt wurde. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Porträts russischer Bauern und Landschaftsstudien. Bereits Ende Mai 1945 nahm er seinen Lehrberuf in Ried wieder auf.
Walther Gabler war mit Ernestine verheiratet und hatte zwei Söhne. 1958 bezog die Familie das in den beiden Jahren zuvor errichtete Eigenheim in Ried. 1975 trat er in den Ruhestand. 1991 kamen bei einem Brand in seinem Atelier neben eigenen Werken auch Teile seiner Kunstsammlung zu Schaden. Er verstarb 1993 an den Folgen eines schweren Unfalls.
| Personendaten | |
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| NAME | Gabler, Walther |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Maler und Lehrer |
| GEBURTSDATUM | 30. Juni 1915 |
| GEBURTSORT | Ried im Innkreis |
| STERBEDATUM | 7. April 1993 |
| STERBEORT | Ried im Innkreis |