| Waltheria | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Waltheria | ||||||||||||
| L. |



Waltheria ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Das Hauptverbreitungsgebiet der etwa 50 Arten liegt im tropischen Amerika. Der Gattungsname ehrt den deutschen Arzt und Botaniker Augustin Friedrich Walther (1688–1746).
Waltheria-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher. Sie sind schwach sternhaarig flaumig behaart und selten verholzt. Die Nebenblätter sind lanzettlich, die Blattspreite ist einfach und zeigt einen fein gesägten Blattrand. Der Blütenstand ist endständig oder achselständig, zymös und oft sind die Blüten eng zusammengedrängt. Die Blüten sind zwittrig und klein. Der Kelch ist fünflappig. Die fünf Kronblätter sind spatelförmig und bleibend. Die fünf Staubblätter sind an der Basis verwachsen und gegenständig zu den Kronblättern angeordnet. Die Staubbeutel sind zweithekig, die Theken stehen parallel. Der Fruchtknoten ist sitzend und einkammerig. Es sind 2 Samenanlagen vorhanden. Die Griffel sind an der Spitze keulig oder ausgefranst. Die Kapsel ist zweiklapprig. Je Kapsel ist ein Same vorhanden. Die Samen besitzen viel Endosperm. Die Keimblätter sind flach.
Die Gattung ist hauptsächlich in den Tropen Amerikas verbreitet. Eine Art (Waltheria indica) kommt in China vor, ist dort aber nicht ursprünglich.
Waltheria wurde 1753 von Carl von Linné in seinem Werk Species Plantarum erstbeschrieben. Es werden etwa 50 Arten unterschieden. Hier eine Auswahl: