An den Laubgliedern befinden sich zwei seitliche, nach hinten gerichtete Spalten, aus welchen die seitlichen Sprosse hervorgehen. Die Glieder besitzen je eine Wurzel. Mittelnerven sind vorhanden, Seitennerven sind vorhanden oder fehlen. Die Wurzeln haben keinen Leitstrang. Die Wurzelhaube ist abgerundet oder spitz. Der Fruchtknoten weist einen oder mehrere feste Samen auf. Die Samen sind gerippt.
Systematik und Verbreitung
Bucklige Wasserlinse (Lemna gibba)Wasserlinsengesellschaft mit Spirodela polyrhiza, Lemna minor und Wolffia arrhiza
Die Gattung Lemna ist weltweit verbreitet, ausgenommen arktische und subarktische Regionen.
Laut der Flora of Pakistan umfasst die Gattung ungefähr 15 Arten, die Flora of North America gibt eine Artenzahl von 13 an.
In Mitteleuropa sind nach Hegi 1926 drei Arten heimisch:
Lemna teneraKurz, Heimat: Indochina bis Nordaustralien
Rote Wasserlinse (Lemna turioniferaLandolt), Heimat: Europa bis Korea und Nordamerika In Deutschland wurde sie in Nord- und Ostdeutschland, im Rhin-, Donau- und Maintal nachgewiesen.
Von diesen Arten treten die Schiefe Wasserlinse (Lemna aequinoctialisWelwitsch), die Zierliche Wasserlinse (Lemna minutaKunth) und die Rote Wasserlinse (Lemna turioniferaLandolt) als Neophyten auch in Mitteleuropa auf.
Nutzung
Lemna-Arten finden auch in der Aquaristik Verwendung.
12
Rizwan Y. Hashmi, Saood Omer: In: Flora of Pakistan, (Lemna – online)
12Gerald Parolly: Araceae. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 155–156.
↑Henning Haeupler, Thomas Muer: Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands (= Die Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. Band 2). Herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz. Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3364-4.