| Film | |
| Titel | Wasteman |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Cal McMau |
| Drehbuch | Hunter Andrews, Eoin Doran |
| Produktion | Sophia Gibber, Myles Payne |
| Musik | Forest Swords |
| Kamera | Lorenzo Levrini |
| Schnitt | James A Demetriou, Ryan Morrison |
| Besetzung | |
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Wasteman (engl. für „Verschwender“) ist ein Filmdrama und Thriller von Cal McMau. Der Gefängnisfilm mit David Jonsson und Tom Blyth in den Hauptrollen ist eine britische Produktion und feierte Anfang September 2025 beim Toronto International Film Festival seine Premiere. Im Februar 2026 kam Wasteman im Vereinigten Königreich in die Kinos.
Taylor wird von der Gesellschaft, seiner Familie und im Gefängnis als „Verschwender“ abgestempelt. In einer Welt voller Partys, Gangs und Gewalt gelingt es ihm, Ärger zu vermeiden. Er hofft auf eine vorzeitige Entlassung aus dem Gefängnis, doch ein neuer Insasse namens Dee will dies verhindern, um dessen unscheinbares Auftreten zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen.
Regie führte Cal McMau. Es handelt sich bei Wasteman um sein Regiedebüt. Das Drehbuch schrieben Hunter Andrews und Eoin Doran.
Der mit dem BAFTA Rising Star Award ausgezeichnete Schauspieler David Jonsson, bekannt aus der männlichen Hauptrolle in der romantischen Filmkomödie Rye Lane von Raine Allen-Miller und aus Alien: Romulus, spielt Taylor. Für die Rolle in Wasteman hatte Jonsson bereits im Jahr 2017 vorgesprochen, als er frisch von der Schauspielschule kam. Tom Blyth ist in der Rolle von Taylors neuem Zellengenossen Dee zu sehen.
Die Filmmusik steuerte der englische Musikproduzent, Komponist und DJ Matthew Edward Barnes bei, bekannt unter seinem Künstlernamen Forest Swords. Das Soundtrack-Album mit insgesamt 18 Musikstücken wurde am 22. April 2026 von Many Hats Distribution als Download veröffentlicht.
Die Premiere des Films fand am 6. September 2025 beim Toronto International Film Festival statt. Im Oktober 2025 wurde er beim London Film Festival gezeigt. Mitte Oktober 2025 wurde der erste Teaser vorgestellt. Am 20. Februar 2026 kam Wasteman im Vereinigten Königreich in die Kinos. Am 17. April 2026 kam der Film in ausgewählte US-Kinos.
Von den bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken sind alle positiv. Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 77 von 100 möglichen Punkten.
Molly Lipson schreibt in ihrer Kritik für Little White Lies, das Genre des Gefängnisdramas würde generell von einer umfassenderen Analyse der Gewalt im Gefängnis profitieren, die über die rein physische Gewalt hinausgeht, und Wasteman bilde da keine Ausnahme: „Blut, Prellungen und Knochenbrüche sind sichtbare Manifestationen eines Systems, das darauf ausgelegt ist, die Ausgestoßenen der Gesellschaft zu unterdrücken und zu marginalisieren.“ Man sehe dies in Wasteman aber nur andeutungsweise, und Auseinandersetzung mit den Themen Rasse und Klasse fehlten völlig, obwohl die beiden Hauptrollen mit einem schwarzen und einem weißen Schauspieler besetzt wurden. Zwei Dinge leiste der Film jedoch hervorragend. Zum einen lege er schonungslos dar, wie das Gefängnis Menschen ihrer Entscheidungsfähigkeit beraubt. Zum anderen würden Taylor und Dee als vielschichtige Charaktere dargestellt, die sich jenseits der klassischen Helden-/Bösewicht-Schublade bewegten. Dieses Motiv sei in Gefängnisdramen zwar oft überstrapaziert, doch Wasteman suggeriere nicht, dass einer der beiden Männer es mehr oder weniger verdient hätte, hinter Gittern zu sitzen, oder dass man einem von ihnen mehr Sympathien entgegenbringen sollte, als dem anderen.
Im Rahmen der Verleihung der British Academy Film Awards 2026 befindet sich der Film in einer Longlist in der Kategorie Bestes Regiedebüt. Im Folgenden eine Auswahl von Auszeichnungen und Nominierungen.
British Academy Film Awards 2026
British Independent Film Awards 2025
London Critics’ Circle Film Awards 2026