| Waterfox | |
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Waterfox 6.7.1.1 unter KDE Plasma mit der Hauptseite der englischsprachigen Wikipedia | |
| Basisdaten | |
| Entwickler | Alexandros Kontos, BrowserWorks Ltd. |
| Erscheinungsjahr | 2011 |
| Aktuelle Version | 6.7.6 (12. Oktober 2026) |
| Aktuelle Vorabversion | G6.7.0 Beta 3 (30. Juli 2026) |
| Betriebssystem | Android 8 und höher, Linux, macOS 10.15 und höher, Windows 10 und höher |
| Programmiersprache | C, C++, CSS, JavaScript, XUL |
| Lizenz | MPL-2.0 |
| waterfox.com | |
Waterfox ist ein freier und quelloffener Webbrowser und ein Fork von Firefox. Er bezeichnet sich selbst als ethisch und nutzerorientiert und legt besonderen Wert auf Leistung und Datenschutz. Offizielle Waterfox-Versionen sind für Windows, macOS, Linux und Android verfügbar. Er wurde 2012 entwickelt, um offizielle 64-Bit-Unterstützung zu bieten, als Firefox nur für 32-Bit-Systeme verfügbar war.
Waterfox teilt mit Firefox zentrale Funktionen und Technologien wie die Gecko-Browser-Engine und die Unterstützung für Firefox-Add-ons. Außerdem ist Waterfox mit Erweiterungen für Google Chrome und Opera kompatibel. Die Erfassung von Telemetriedaten, die in Firefox-Versionen vorhanden ist, ist standardmäßig deaktiviert. Waterfox erfasst jedoch technische Informationen über das Gerät des Benutzers, um ordnungsgemäß aktualisiert werden zu können.
Waterfox Classic war eine Version des Browsers, die auf einer älteren Version der Gecko-Engine basierte. Sie unterstützte ältere Add-on-Funktionen auf Basis von XUL und XPCOM, die Firefox mit Version 57 entfernte. Das Projekt wurde teilweise durch Fehlerbehebungen und Patches aus Waterfox- und Firefox-ESR-Versionen gepflegt. Die Entwicklung wurde jedoch aufgrund mehrerer Änderungen an Waterfox, die sich nicht ohne Weiteres auf Waterfox Classic übertragen ließen, getrennt fortgeführt. Mit der letzten veröffentlichten Version im November 2022 gilt Waterfox Classic faktisch als eingestellt.
Waterfox Classic weist mehrere nicht durch Sicherheitsupdates behobene Sicherheitslücken beziehungsweise Sicherheitshinweise auf. Der Entwickler erklärt, dass die „Änderungen zwischen den Versionen [so] zahlreich zwischen ESR-Versionen“ seien, dass das Zusammenführen der Änderungen schwierig, wenn nicht gar unmöglich sei.
Waterfox wurde am 27. März 2011 von Alex Kontos erstmals für 64-Bit-Versionen von Windows veröffentlicht. Eine Version für macOS wurde am 14. Mai 2015 mit der Veröffentlichung von Version 38.0 eingeführt, eine Linux-Version folgte am 20. Dezember 2016 mit der Veröffentlichung von Version 50.0, und eine Android-Version wurde erstmals am 10. Oktober 2017 mit Version 55.2.2 veröffentlicht.
Vom 22. Juli 2015 bis zum 12. November 2015 verfügte Waterfox über eine eigene Suchmaschine namens „Storm“, mit der Spenden für wohltätige Zwecke und Waterfox finanziert werden sollten. Storm wurde mit mehr als zwei Millionen britischen Pfund an Investorenkapital entwickelt und nutzte Yahoo Search als Suchtechnologie.
Im Dezember 2019 übernahm System1, ein Werbeunternehmen, das sich selbst als datenschutzorientiert darstellt, Waterfox. Im Juli 2023 gab Alex Kontos bekannt, dass Waterfox wieder zu einem unabhängigen Projekt geworden war.
Im November 2023 wurde eine Android-Version des Browsers über den Google Play Store verfügbar gemacht.
Im April 2025 startete Waterfox eine datenschutzfreundliche Metasuchmaschine, die Suchergebnisse von Google verwendet. Derzeit wird sie in einem einzigen Tarif für 5 US-Dollar pro Monat angeboten. Dieser umfasst unbegrenzt viele private Suchanfragen im Web sowie Bild-, Video- und Nachrichtensuchen, ohne Werbung, Tracker oder einen Suchverlauf.