Watty Piper

Watty Piper ist ein Sammelpseudonym des US-amerikanischen Verlagshauses Platt & Munk. Am bekanntesten ist die Verwendung von Watty Piper als Autor für den Kinderbuchklassiker Die kleine blaue Lokomotive (englischer Originaltitel The Little Engine That Could).

Personen

Das Pseudonym Watty Piper wurde von Anfang der 1920er Jahre bis 1978 von folgenden Personen verwendet:

Werke

Platt & Munk verwendete das Pseudonym Watty Piper in erster Linie für Veröffentlichungen von Nacherzählungen von Sagen und Märchen, Tiergeschichten, Sammlungen von Kinderreimen und vereinfachten Versionen von Klassikern wie beispielsweise Pinocchio. Folgende weitere (ausgewählte) Werke wurden unter dem Pseudonym publiziert:

Unsicherheit bei Nachweisbarkeit

1978 wurde Platt & Munk zu einer Abteilung von Grosset and Dunlap. Während des Umzugs von den früheren Büros in die neuen Räumlichkeiten gingen die Unterlagen der Kinderbuchabteilung von Platt & Munk verloren, so dass nicht hundertprozentig nachweisbar ist, welche Autoren, Illustratoren und Redakteure tatsächlich für die dem Pseudonym Watty Piper zugeschriebenen Werke verantwortlich waren.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Francisca Goldsmith: Watty Piper. In: Continuum Encyclopedia of Children's Literature. Bloomsbury Publishing Plc, ISBN 978-0-8264-1516-5, S. 633–634.
  2. ↑ Roy E. Plotnick: In Search of Watty Piper: The History of the “Little Engine” Story. In: New Review of Children's Literature and Librarianship. Band 18, Nr. 1, 1. April 2012, ISSN 1361-4541, S. 11–26, doi:10.1080/13614541.2012.650957.
  3. ↑ In 'Little Engine That Could,' Some See An Early Feminist Hero. In: NPR.org. (npr.org [abgerufen am 24. September 2022]).
  4. 1 2 Björn Sundmark: Watty Piper. In: The Oxford Encyclopedia of Children's Literature. Oxford University Press, 2006, ISBN 978-0-19-514656-1.
  5. ↑ The Little Engine That Could – Identifying Variants. In: Collecting Childrens Books. Abgerufen am 24. September 2022.