| Weissflue | ||
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| Weissflue über Sapün | ||
| Höhe | 2843,3 m ü. M. | |
| Lage | Kanton Graubünden, Schweiz | |
| Gebirge | Plessur-Alpen | |
| Dominanz | 11,6 km → Pischahorn | |
| Schartenhöhe | 493 m ↓ Strelapass | |
| Koordinaten | 779672 / 189821 | |
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| Gestein | Penninikum | |
| Erstbesteigung | unbekannt | |
| Erschliessung | Luftseilbahn der Davos Klosters Bergbahnen | |
| Normalweg | Über die Ostseite | |
| Weissflue aufgenommen vom Weissfluhjoch. | ||
Die Weissflue (auch geläufig: Weissfluh oder Weissfluhgipfel) ist ein 2843 m ü. M. hoher Berg in den Plessur-Alpen nordwestlich des bekannteren, obschon etwas kleineren Weissfluhjochs.

Die Weissflue, die früher auch Gablerflue genannt wurde, ist die höchste Erhebung der ehemaligen Gemeinde Langwies (heute Arosa) im Schanfigg und der höchste Punkt des Davoser Skigebiets Parsenn. Sie gehört zum Gebiet der Aroser Schuppenzone und damit zum penninischen Ablagerungsbereich (Penninikum).
Die Weissflue zählt geologisch zu den Aroser Dolomiten. Ihr höchster Punkt liegt am südwestlichen Rand eines ausgedehnten Schuttplateaus. Rund 300 m nordwestlich vom Hauptgipfel befindet sich der Nordgipfel, 2834 m, von dem der Westgrat ausgeht. Die Gemeindegrenze zwischen Arosa und Klosters-Serneus verläuft über den Nordgipfel während sich der Hauptgipfel vollständig auf Gemeindegebiet von Arosa befindet. Der Hauptgipfel bietet dem Besucher eine umfassende Rundsicht und einen Tiefblick in Richtung Arosertal-Schanfigg.
Die Weissflue bildet eine Wasserscheide zwischen Prättigau und Schanfigg, der Punkt 2623 zwischen Weissflue und Weissfluhjoch heisst tatsächlich "Wasserscheidi". Am Fusse der Weissflue führt der Casannapass vorbei, der das innere Fondei mit der Alp Casanna verbindet. Nächstgelegene Ortschaften sind im Abstand von jeweils sieben Kilometern Davos im Südosten und Langwies im Südwesten.

Eine Luftseilbahn führt vom Weissfluhjoch auf das Gipfelplateau der Weissflue.
Die Weissflue ist mit diversen Bauten überstellt, neben einem Panoramarestaurant sind dies vor allem die Messstationen des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF sowie militärische und funktechnische Anlagen.
Im Sommer 2014 errichtete der Wetterdienst Meteo Schweiz im Gipfelbereich einen Wetterradar.