Werner Grebe (geb. 2. Februar 1935 in Netphen, gest. 9. Januar 2026) war ein deutscher Bibliothekar und Hochschullehrer für Bibliotheks- und Informationswesen.
Werner Grebe ließ sich zunächst als Facharbeiter ausbilden und war einige Zeit berufstätig, bis er dann das Studium der Fächer Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft begann und nach dem Staatsexamen für den höheren Schuldienst im Jahre 1965 zwei Jahre später (1967) an der Universität Köln promovierte. Im selben Jahr trat er als Bibliotheksreferendar an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln in die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst ein und legte am Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen 1969 die Fachprüfung hierfür ab. Anschließend lehrte er zunächst als Dozent, seit 1977 als Bibliotheksdirektor und ab 1982 bis 1999 als Professor an dieser Bildungseinrichtung, die später an der Fachhochschule Köln den Fachbereich Bibliotheks- und Informationswesen bildete. Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit vor allem für den mittleren und gehobenen Dienst an Bibliotheken waren die Bereiche Bibliographie/Information sowie Buch- und Medienkunde. Außerdem betätigte er sich als Exlibris-Sammler und war aktiv in der Kölner Bibliophilen-Gesellschaft.
Seine Kinder sind die Kunsthistorikerin Anja Grebe und der Kabarettist Rainald Grebe.
| Personendaten | |
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| NAME | Grebe, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bibliothekar und Hochschullehrer für Bibliotheks- und Informationswesen |
| GEBURTSDATUM | 2. Februar 1935 |
| GEBURTSORT | Netphen |
| STERBEDATUM | 9. Januar 2026 |