Wessingen Gemeinde Bisingen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 20′ N, 8° 56′ O |
| Höhe: | 525 m |
| Fläche: | 4,14 km² |
| Einwohner: | 820 (15. Mai 2022) |
| Bevölkerungsdichte: | 198 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. März 1972 |
| Postleitzahl: | 72406 |
| Vorwahl: | 07471 |
Wessingen mit Bismarckhöhe (links) und Burg Hohenzollern (rechts) | |
Wessingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Bisingen im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland).
Wessingen wird 786 erstmals urkundlich erwähnt, als das Kloster St. Gallen Besitz im Ort erhielt. Bald darauf kam der Ort an die Hattenhuntare. Nachdem Wessingen zur Grafschaft Zollern gehört hatte, bildete es im 16. und 17. Jahrhundert das Amt Wessingen. Im Jahr 1790 hatte Wessingen 250, 1834 bereits 395 und 1890 462 Einwohner.
Am 1. März 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde nach Bisingen eingemeindet.
Auf der Gemarkung Wessingen liegt der ehemalige Bahnhof Zollern. Er wurde im Jahr 1874 zusammen mit dem Abschnitt Hechingen–Balingen der Bahnstrecke Tübingen–Sigmaringen eröffnet und diente bis zu seiner Auflassung im Jahr 1977 der Anbindung der Burg Hohenzollern.
Die katholische Kirche St. Wolfgang in Wessingen ist eine Filialkirche und verfügt über zwei historische Glocken aus den Jahren 1535 und 1613. Das Baujahr der Kirche ist unbekannt. Eine Schrift erwähnt die Kirche als kleinen und schlichten Bau aus dem 17. Jahrhundert. In der Kirche ist eine wertvolle Orgel des Orgelbauers Wilhelm Schwarz aus Überlingen aus dem Jahr 1937 im Originalzustand erhalten.
In Wessingen sind einige Vereine ansässig, unter anderem ein Fußballverein der FC Wessingen 1959 e.V. Des Weiteren gibt es in Wessingen auch einen Heimatverein, der Heimatforschung betreibt. Eine Gruppe des Heimatvereins ist die Narrengruppe „Gempleswatter“. Zitat aus den Quellen: