Wiener Rupert-Riedl-Preis
Kriterien der Preiswürdigkeit
Das wichtigste Kriterium der Preiswürdigkeit ist die Verankerung des Werkes in der evolutionären Erkenntnistheorie. Arbeiten, die dieses Kriterium nicht erfüllen, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.
- Verankerung in der Evolutionstheorie
- Interdisziplinarität
- Verknüpfung mit Fragen nach Ursachen und Regulierung des Wachstums
- Einbettung in den lebendigen Fluss der gesellschaftlichen Praxis
- gesellschaftspolitische Relevanz
- wissenschaftliche Exzellenz
Preisträger
- 2003
- Jakob Egger: „Verkehrsaufkommen und Beschäftigungseffekte von kleinräumigen innerstädtischen Strukturen im Vergleich zu großräumigen außerstädtischen peripheren Strukturen“
- 2004
- Manfred Drack „Bionik und Ecodesign. Untersuchung biogener Materialien im Hinblick auf Prinzipien, die für eine umweltgerechte Produktionsgestaltung nutzbar sind“ (Dissertation)
- Heike Schiebeck „Wandern über die Grenzen eine humangeographische Fallstudie“
- Sabine Höllersberger „Nachhaltiger Tourismus als Entwicklungsstrategie unter besondere Berücksichtigung von Pro-Poor Tourismus“
- 2005
- Anja Aichinger, Ulrike Neureiter „Der Kurzpark. Ein Volksgarten update.“ Technische Universität Wien; Fakultät für Architektur u. Raumplanung
- Antje Bultmann „Zivilcourage und Whistleblowing für den Erhalt der Natur und den sozialen Frieden“
- Harald A. Friedl „Die Vertretbarkeit von Ethnotourismus am Beispiel der Tuareg der Region Agadez, Republik Niger (Westafrika). Eine Evaluation aus Sicht der angewandten Tourismusethik.“ Universität Graz; Institut für Philosophie
- 2006
- Christine Rottenbacher „Bewegter Planungsprozess. Gemeinsames Erleben führt zu einer gemeinsam vereinbarten Wirklichkeit im Planungsprozess“
- Michaela Wiesinger „Grenzen des Ressourcendurchsatzes und Bevölkerungswachstums der verschiedenen Länder der Welt“
- Birgit Zitzler „Die Wirkung von Musik auf Körper und Psyche unter Berücksichtigung situationsbedingter, persönlichkeitsspezifischer und musikimmanenter Einflussfaktoren. Funktionen und Zielsetzungen von Musik in der Rhythmisch-musikalischen Erziehung“
- 2007
- Zelimir Ðordevic „Musik aus evolutionstheoretischer Sicht“
- Harald Paukovits „Die Rolle der Unternehmensberater bei der Diffusion von Managementinnovationen. Eine Analyse aus Sicht der Diffusionstheorie und des Neoinstitutionalismus“
- Elisabeth Gotschi „Farmer Groups in Búzi District, Mozambique: Social Capital Development in the Smallholder Sector“
- 2015
- Barbara Beinstein: „Das Potenzial der institutionellen Ökonomie für die Erklärung sozialer Ungleichheit und die Weiterentwicklung der Armutsforschung“
- Petra Gruber: „Biomimetics in Architecture [Architekturbionik] - Architecture of Life and Buildings“
- 2016
- Annika Huber: „Empathic-like responding in dogs (Canis familiaris) to emotional sounds of humans and conspecifics“
- David Beraha: „Culture at large: the fundamental (f)laws of evolutionary psychology“
- 2017
- Sarah Bitschnau: „Evolutionäre Voraussetzungen der Menschenwürde unter Berücksichtigung lebensgeschichtlicher und kultureller Aspekte“
- Christoph Meißelbach: „Die Evolution der Kohäsion. Anthropologische Grundlagen der Sozialkapitaltheorie“
- 2019
- Roman O. Jordan: „Physik und Biologie der Erkenntnis. Die Natur-und Wissenschaftsphilosophie von Carl Friedrich von Weizsäcker und Rupert Riedl“
- Bettina Ludwig: „Jäger Sammler Forschung: Über den Zusammenhang zwischen Spurenlesen und wissenschaftlichem Schlussfolgern“
- Robin Markawica: „Emotionale Entscheidungen: Wie die Logik der Gefühle Diplomatie beeinflusst“
- 2020
- Christina Oettmeier: „Integrierte Mechanismen des zellulären Verhaltens: Zellbiologie und biologische Physik des Schleimpilzes Physarum polycephalum“
- 2021
- Bernd Bernegger: „Thomas S. Kuhn und Intelligent-Design-Kreationismus (IDK)“
- Jana Meixner: „Hunde-gestützte Interventionen in der Sonderpädagogik – Eine systematische Übersichtsarbeit“
- Alice Auersperg: „Flexibler Werkzeuggebrauch beim Goffin Kakadu“
- 2022
- Pamela Burger: „Evolutionary history and domestication in Old World camels“
- 2023
- Marisa Hoeschele: „Cross-species studies on the origins of musicality“
- 2024
- Stephan Köstlbacher: „Uncovering the hidden diversity and ancestral states of Chlamydiae genomes“
- 2025
- Susanne Reier: „Wie unterirdische Gewässer die genetische Vielfalt von Weißfischen im Dinarischen Karst beeinflussen“
- Patrick L. Jambura-Türtscher: „Makroevolutionäre Dynamiken in der Evolutionsgeschichte bei Haien und Rochen (Elasmobranchii)“
- 2026
- Sarah Zauner: „Ökologische Netzwerke zwischen Muscheln, Mikroben und Zugvögeln“
- Cameron Strachan: „Stille Ausbrüche im Darm: Wie die Evolution Ordnung in die Vielfalt der Mikroben bringt“