Ältestes heute noch verwendetes Programm ist AutoCAD, das 1982 entwickelt wurde. Damit gleichzeitig entstand das Dateiformat DXF, welches immer noch als der kleinste gemeinsame Nenner als Datenaustauschformat zwischen Vektorgrafikprogrammen aller Betriebssysteme gilt.
Seit einigen Jahren wird auch das SVG-Format (Scalable Vector Graphics) stärker genutzt. SVG ist ein XML-Format (Extensible Markup Language) und damit natürlich ideal für Internet-Grafiken; es wird auch vom World Wide Web Consortium als Standard empfohlen. Viele Browser interpretieren dieses Format schon automatisch (so Chrome, Opera, Mozilla Firefox, Internet Explorer 9), andere (Internet Explorer 8) allerdings nicht automatisch, sondern benötigen (noch) ein Plugin. Auch wenn die zukünftige Verbreitung der Browserunterstützung nicht garantiert ist, so bietet sich SVG auf jeden Fall zum Upload auf Wikimedia Commons an, da dann eine verlustfreie Weiterbearbeitung nach dem Wiki-Prinzip möglich ist. Dabei werden die SVG-Grafiken auf dem Server als PNG gerendert, stehen aber weiterhin als SVG zur Verfügung, siehe auch commons:SVG.
Als 3D-Grafik-Programm gibt es mit POV-Ray ein gutes Open-Source-Werkzeug. Was mit diesem Programm möglich ist, sieht man zum Beispiel an der Illustration zum Thema Hall-Effekt – ein PNG-Bild, das mit POV-Ray erstellt wurde.
Als 3D-CAD-Programm ermöglicht OpenSCAD das erstellen von PNG-Bild, GIF-Animationen und STL-Dateien.
Für 2D-SVG-Grafiken bietet sich die freie Software Inkscape an.
| Logo | Name und Funktion | Betriebssystem | Download |
|---|---|---|---|
| Inkscape, freies Tool für Vektorgrafiken (SVG) | Linux, Windows, Mac OS X | Alle | |
| Illustrator, kommerzielles Tool für Vektorgrafiken (SVG) | Windows, Mac OS X | Alle | |
| Texteditoren, zur Erstellung oder Bearbeitung von Vektorgrafiken, etwa um Probleme mit SVGs zu beheben. (SVG) | fast alle | Liste von Texteditoren | |
| GIMP, ähnlich wie Photoshop. Nützlich um Rastergrafiken zu verändern oder zu erzeugen. (PNG, JPG, GIF). Kann mit dem GIMP Animation Package (GAP) auch Animationen erzeugen. | Linux, BSD, Solaris, Windows, Mac OS X | Windows, Linux/BSD/Solaris Mac OSX | |
oder |
Gimpshop, Eine andere Version von GIMP, die sich an die Bedienung von Photoshop anlehnt. (PNG, JPG, GIF) | Windows, Linux, Mac OS X, Solaris | Alle |
| Photoshop, kommerzielle Bildbearbeitung | Windows, Mac OS X | Alle | |
| AutoStitch, fügt Bilder zu Panoramen zusammen. | Windows, Mac OS X | Alle | |
| hugin, freies Tool um Panoramen zu erstellen, Perspektivenkorrektur (en) und zahllosen anderen Sachen. | Windows, Linux, BSD, Mac OS X, Other Unix Systems | Alle | |
| Blender, Zum Erstellen von 3D-Bildern. | Windows, Linux x86/PPC, Solaris, Irix, BSD, Mac OS X | Alle |

2D-Grafikprogramme sind vergleichbar mit „elektronischem Papier“ – man zeichnet also auf einer Fläche aus einer vorgegebenen Perspektive. Daher empfehlen sich diese Programme für 2D-Zeichnungen (zum Beispiel Querschnitte) oder einfache perspektivische 3D-Ansichten.
Eine aktuelle Liste von Vektorgrafikprogrammen wird im Artikel Grafik-Software gepflegt.

In 3D-Programmen definiert man die dreidimensionale Struktur der Objekte. Dies ist aufwändiger, allerdings kann die Software dann das Objekt aus jeder beliebigen Perspektive darstellen.
JAVA_HOME, Wert: <Javapfad> (z. B. C:\Programme\jre7_13)Damit ist Software gemeint, die nicht speziell zum Zeichnen gedacht ist, jedoch (Vektor-)Grafiken für spezielle Anwendungsgebiete liefert.
Einerseits wäre es sinnvoll, ein als Vektorgrafik erstelltes Bild auch in einem Vektorformat zu speichern. Andererseits ist die Kompatibilität wichtig – der Durchschnittsbenutzer muss das Bild mit seinem Browser betrachten können. Zu diesem Zweck werden von der Wikipedia-Software Vektorgrafiken automatisch in PNG konvertiert und so an den Browser ausgeliefert.
Wegen der Rasterung von Vektordaten entstehen Treppeneffekte an Kanten, welche nicht senkrecht oder waagerecht sind. Wenn man die Auflösung des Bildes nicht erhöhen kann (beispielsweise weil die Grafik aus einer Spezialsoftware stammt, welche nur Bitmap-Export in begrenzter Auflösung liefert), kann man die Lesbarkeit durch Kantenglättung (Antialiasing) verbessern. Dabei werden die „Treppenstufen“ durch einen entsprechenden Helligkeitsverlauf an die Umgebung angepasst, so dass das Auge eine durchgehende Linie ohne Stufen (nur etwas unscharf) zu erkennen glaubt.