Wilhelm Adolph Quitzow, auch Wilhelm Adolf Quitzow (* 30. April 1812 in Wismar; † 14. Juli 1896 in Güstrow), war ein mecklenburgischer Realschullehrer, Schulbuchautor und niederdeutscher Schriftsteller.
Wilhelm Adolph Quitzow verlor früh seine Eltern. Nach dem Besuch der Stadtschule besuchte er ab 1836 zwei Jahre lang das Lehrerseminar in Ludwigslust. 1839 wurde er in seiner Heimatstadt als Lehrer an der Freischule tätig. Bereits 1842 wechselte er nach Güstrow an die 1840 als Zweig der Domschule gegründete Bürgerschule. Zuletzt wirkte er an der dortigen Realschule, bis er 1873 nach langer und schwerer Krankheit in den Ruhestand verabschiedet wurde. Er war Verfasser mehrerer Schulbücher zum Rechnen, die teilweise in 20 Auflagen erschienen. Im Ruhestand widmete er sich dem Schreiben der niederdeutschen Meckelnbörger Geschichten. Vertellt för Jung un Olt und des historischen Romans Olaf Hellichius.
Quitzow war seit 1841 verheiratet mit der aus Warin stammenden (Elisabeth Juliane) Dorothea, geborene Pragst (1824–1891). Bekannte Kinder des Paares waren Hedwig (Johanne Elisabeth) Quitzow (1844–1899), Lehrerin in Friedland; Richard (Friedrich Johannes Gustav) Quitzow (1853–1927), Buchhändler und Verleger in Lübeck; Alwin (Cornelius Adolf) Quitzow (1856–1887), Kaufmann in Hamburg.
Schulbücher
Geschichten / Romane
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Quitzow, Wilhelm Adolph |
| ALTERNATIVNAMEN | Quitzow, Wilhelm Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | mecklenburgischer Realschullehrer und niederdeutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1812 |
| GEBURTSORT | Wismar |
| STERBEDATUM | 14. Juli 1896 |
| STERBEORT | Güstrow |