Wilhelm Becker (Botaniker)

Wilhelm Becker (* 24. Januar 1874 in Halberstadt; † 12. Oktober 1928 in Berlin) war ein deutscher Botaniker. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „W.Becker“.

Leben und Wirken

Wilhelm Becker war der Sohn von Fritz Becker, der Hautboist beim Militär in Halberstadt war. Seine Eltern zogen mit ihm nach Berlin, wo er das Friedrichs-Gymnasium besuchte. Durch die Brüder Roman und Otto Eugen Schultz wurde ihm die Freude an der Botanik vermittelt. Er besuchte ab 1889 die Präparandenanstalt und das Lehrerseminar in Halberstadt und fand dort durch einen Freund, der das Herbarium von Bohnhorst besaß, weiteren Zugang zur Beschäftigung mit der Natur. Seine erste Anstellung als Lehrer fand er 1894 in Wettelrode (Landkreis Sangerhausen). Mit dem Fund des Graben-Veilchens (Viola persicifolia) in diesem Gebiet zeigte sich schon die Vorliebe für die Gattung der Veilchen (Viola). Ab 1902 war er Lehrer an verschiedenen Orten an Volksschulen. In seiner Zeit in Kirchmöser in der Nähe von Brandenburg an der Havel arbeitete er in seiner Freizeit hauptsächlich an einer Monographie der schwierigen Gattung Viola. Leider blieb diese Arbeit unvollendet. Im Herbst 1928 begann bei ihm eine Krankheit, an der er im Oktober 1928 in der Charité in Berlin verstarb. Im Thüringischen Botanischen Verein war er mehr als 30 Jahre Mitglied.

Werke

Hier eine Auswahl:

Becker gab auch die Pflanzensammlung: Violae exsiccatae 1900–1908 heraus.

Literatur

Wikisource: Wilhelm Becker – Quellen und Volltexte
Personendaten
NAME Becker, Wilhelm
KURZBESCHREIBUNG deutscher Botaniker
GEBURTSDATUM 24. Januar 1874
GEBURTSORT Halberstadt
STERBEDATUM 12. Oktober 1928
STERBEORT Berlin