Wilhelm Danz

Wilhelm Danz (* 22. März 1873 in Weimar; † 15. Januar 1948 in Dessau) war ein deutscher Maler und Graphiker.

Grabstätte von Wilhelm Danz in Dessau
Städtchen am Fluß; Aquarell mit Bleistift.

Leben

Wilhelm Danz erhielt seinen ersten Mal- und Zeichenunterricht von seinem Vater Robert Danz. Nach der Ausbildung zum Dekorationsmaler in Bad Kreuznach war er handwerklich tätig. In Köln besuchte er zudem die dortige Kunstgewerbeschule, in Berlin studierte er sowohl an der Kunst- und Handwerkerschule als auch an der Kunstakademie und in Magdeburg an der Kunstgewerbeschule.

Als Zeichenlehrer unterrichtete er später an den Handwerkerschulen in Berlin, Osnabrück, Bernburg (Saale) und Zerbst. 1899 kam er als Fachlehrer für das graphische Handwerk an die Kunstgewerbeschule nach Dessau, wo er 1925 deren Leiter wurde. Einer seiner Schüler war Theophil Hahn. Der jetzt als Technische Lehranstalt bezeichneten Schule stand er von 1933 bis 1937 als Direktor vor. In der Zeit des Nationalsozialismus war Danz Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste.

Neben naturalistischen Landschaftsstudien in Öl ist sein graphisches Werk bedeutsam.

Sicher belegte Teilnahme an Ausstellungen in der Zeit des Nationalsozialismus

Literatur

Personendaten
NAME Danz, Wilhelm
KURZBESCHREIBUNG deutscher Maler und Graphiker
GEBURTSDATUM 22. März 1873
GEBURTSORT Weimar
STERBEDATUM 15. Januar 1948
STERBEORT Dessau