Wilhelm Ertz (* 30. Januar 1923 in Neunkirchen/Saar; † 18. Juni 2017 in Ottweiler) war ein deutscher Allgemeinmediziner aus Ottweiler und seit 2006 Träger der Paracelsus-Medaille.
Er studierte von 1941 bis 1946 in Berlin, Würzburg und Freiburg im Breisgau Medizin; am 14. Oktober 1946 wird ihm die Approbation als Arzt erteilt. Mit der Arbeit Versuch zur Erfassung der psychischen Konstitution bei Schwachsinnigen wurde er 1947 unter Günther Just am Institut für Vererbungswissenschaft in Würzburg promoviert. Von 1947 bis 1957 war er an verschiedenen saarländischen Kliniken angestellt.
Von 1957 bis 1994 arbeitete er als niedergelassener Praktischer Arzt und Geburtshelfer, später als Facharzt für Allgemeinmedizin in Ottweiler.
1983 gründete Ertz er die Ethik-Kommission der Ärztekammer des Saarlandes. Er arbeitete auch noch im Ruhestand in der Kommission mit; bis zum Jahre 2000 war er ihr Leiter.
Neben seiner Tätigkeit in der Ethik-Kommission engagierte er sich in berufspolitischen Gremien, ärztlichen Berufsverbänden und Körperschaften auf örtlicher, regionaler, Landes- und Bundesebene. Hier kümmerte er sich insbesondere um die ärztliche Versorgung sowie die allgemeinmedizinische Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus war er 1969 Mitbegründer des Landesverbands Saarland für Krebsforschung und -bekämpfung.
| Personendaten | |
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| NAME | Ertz, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Allgemeinmediziner |
| GEBURTSDATUM | 30. Januar 1923 |
| GEBURTSORT | Neunkirchen/Saar |
| STERBEDATUM | 18. Juni 2017 |
| STERBEORT | Ottweiler |