Wilhelm Reerink (* 12. Februar 1905 in Witten; † 15. Dezember 1999) war ein deutscher Bergbauwissenschaftler.
Reerink kam als Sohn des Gerichtsdirektors Gerhard Reerink und dessen Ehefrau Anna, geb. Rath, zur Welt. Er studierte Chemie in Tübingen, Darmstadt und Karlsruhe. Seit dem Sommersemester 1924 war er Mitglied der Burschenschaft Germania Tübingen. Von 1929 an war er in mehreren wissenschaftlichen Organisationen des Steinkohlenbergbaus tätig. Ab 1937 koordinierte er alle Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Kohleveredlung und der Kohleverwendung.
In den 1950er Jahren initiierte er den Ausbau der Bergbau-Forschungsanstalt in Essen-Kray. Nach ihrer Einweihung 1958 war er bis zum Eintritt in den Ruhestand 1970 ihr Geschäftsführer.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Reerink, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bergbauwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 12. Februar 1905 |
| GEBURTSORT | Witten |
| STERBEDATUM | 15. Dezember 1999 |