
Wilhelm „Willi“ Oberlander (* 23. November 1952 in Fürth) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und Fachbuchautor.
Willi Oberlander absolvierte eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann. Über den zweiten Bildungsweg gelangte er zum Studium der Betriebswirtschaftslehre an der damaligen Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (Vorgängereinrichtung der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm), das er als Diplom-Betriebswirt (FH) abschloss. Anschließend studierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Soziologie, Politische Wissenschaft und Neuere Geschichte. 1995 wurde er mit einer Dissertation über die Freien Berufe in den neuen Bundesländern promoviert. Rund 25 Jahre war Oberlander als Wissenschaftler und Berater am Institut für Freie Berufe an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Davon leitete er 15 Jahre die Gründungsberatung und war acht Jahre Geschäftsführer des Instituts. Neben seiner Tätigkeit am IFB war Oberlander auch als Lehrbeauftragter tätig. Nach seiner Tätigkeit am IFB arbeitete Oberlander als selbstständiger Unternehmensberater. Daneben veröffentlichte er weiterhin Bücher, seit 2021 insbesondere zu Themen der Fürther Stadtgeschichte.
Willi Oberlander war unter anderem auch
2014 erhielt Oberlander den Benno-Heussen-Preis der Arbeitsgemeinschaft Kanzleimanagement im Deutschen Anwaltverein (DAV) für seine betriebswirtschaftliche Grundlagenforschung zum Kanzleimanagement.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oberlander, Willi |
| ALTERNATIVNAMEN | Oberlander, Wilhelm (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Sozialwissenschaftler und Autor |
| GEBURTSDATUM | 23. November 1952 |
| GEBURTSORT | Fürth/Bayern |