Willi Repke

Willi Repke (2008)
Grabstätte Familie Repke, Bronzerelief von Hans Schmitz-Wiedenbrück, 1934

Willi Repke (* 7. Mai 1911; † 15. Mai 2009 in Rheda-Wiedenbrück) war ein Kunstmaler aus Wiedenbrück.

Willi Repke galt als der letzte Vertreter der Wiedenbrücker Schule. Er war der Sohn des Künstlers Heinrich Repke (* 1877 in Werne; † 1962 in Wiedenbrück), der in Wiedenbrück ein Atelier für christliche Kunst besaß. Gemeinsam mit Hans Schmitz-Wiedenbrück ging Repke bei seinem Vater in die Lehre. Später studierte er an Kunstakademien in Kassel, Florenz und München. Durch seine Blumenstillleben wurde er überregional bekannt. Weitere künstlerische Schwerpunkte fanden sich in der Landschafts-, Tier- und Porträtmalerei sowie der christlichen Motivik, wobei er sich unterschiedlicher Maltechniken bediente. Zahlreiche Porträts regionaler Bekanntheiten entstanden durch seine Hand. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden zwischen 1940 und 1944 insgesamt zwölf seiner Werke auf der Großen Deutschen Kunstausstellung ausgestellt. Hierbei handelt es sich um Landschafts- und Bauerngemälde sowie Stillleben.

Werke (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Grabmäler der Wiedenbrücker Schule. Flyer des Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg e.V., des Museums Wiedenbrücker Schule, der Arbeitsgemeinschaft der Friedhofsgärtner Rheda-Wiedenbrück und der Stadt Rheda-Wiedenbrück 2023.
  2. ↑ Grabmal der Familie Repke. Homepage des Museums Wiedenbrücker Schule. Zitat: „Das Bronzerelief stammt von Heinrich Repkes Meisterschüler und Willi Repkes Malerkollege [sic] und Freund Hans Schmitz (1907–1944) und zeigt die tiefe Verbundenheit der drei Künstler zueinander.“
  3. ↑ Der letzte Gang eines genialen Künstlers. In: Die Glocke, 15. Dezember 1944.
  4. ↑ Willi Repke: Ein Leben für die Kunst. (Memento vom 6. Mai 2019 im Internet Archive) In: Die Glocke, 7. Mai 2011.
  5. ↑ GDK-Research: Große Deutsche Kunstausstellung. Trefferliste Willi Repke.
  6. ↑ „Niemand war dabei und keiner hat's gewußt.“ Die deutsche Öffentlichkeit und die Judenverfolgung 1933-1945. Hg. v. Jörg Wollenberg. München, Zürich: Piper 1989. S. 259.
  7. ↑ Sigurd Gringel: Neue Dokumente: Pollhans ist noch älter. Neue Westfälische, 2. Dezember 2020.
Personendaten
NAME Repke, Willi
KURZBESCHREIBUNG deutscher Kunstmaler
GEBURTSDATUM 7. Mai 1911
STERBEDATUM 15. Mai 2009
STERBEORT Rheda-Wiedenbrück