William Bright

William O. Bright (* 13. August 1928 in Oxnard, Kalifornien; † 15. Oktober 2006 bei Boulder, Colorado) war ein US-amerikanischer Linguist, Ethnologe und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

William Bright studierte Linguistik und Ethnologie an der University of California, Berkeley. Dort erwarb er 1949 den Bachelorgrad und promovierte 1955 an dieser Universität bei Mary Haas. Bereits nach seiner Bachelorprüfung begann seine langjährige Beschäftigung mit der Sprache und Kultur des indigenen Volkes der Karok (Karuk) in Kalifornien, über die er veröffentlichte. Außerdem beschäftigte er sich neben der Feldforschung bei den Karok mit anderen indigenen Völkern in Kalifornien, außerdem in Guatemala und in Indien, wo er von 1955 bis 1957 und 1967 Feldforschungen betrieb. Von 1959 bis 1988 war er Professor für Linguistik und Ethnologie an der University of California, Los Angeles. Im Jahre 1988 wechselte er an die University of Colorado, wo er bis zu seinem Tode eine außerordentliche Professur innehatte. Außerdem war er Redakteur der Fachzeitschrift "Language" von 1965 bis 1987 und Herausgeber der Reihe "Language in Society". Zuletzt veröffentlichte er eine umfangreiche Darstellung der von den indigenen Völkern stammenden Ortsnamen in den USA.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Festschrift

Einzelnachweise

  1. ↑ Joel Sherzer: In Memoriam: William Bright. In: Language in Society, Bd. 36 (2007), H. 2, S. 151–155; William O. Bright Papers. In: American Philosophical Society / Manuscript Collections (beides abgerufen am 18. Mai 2026); Jane Hill: Bright, William. In: Vered Amit (Hrsg.): Biographical dictionary of social and cultural anthropology, Routledge, London 2004, S. 73f., ISBN 0-415-22379-2.