Willy Pritsche

Willy Pritsche (* 30. August 1911 in Dresden; † 28. März 1997 in Graupa) war ein deutscher Fotograf. Häufiges Thema seiner Arbeiten war seine Heimatstadt Dresden. Der Bildband Sächsische Schweiz (1963) war ein Höhepunkt Pritsches fotografischer Arbeit.

Nach der Fotografenlehre von 1926 bis 1930 in der Kunstanstalt Stengel & Co. in Dresden begann er eine Wanderschaft durch Mitteleuropa. Nach ersten Versuchen dokumentarischer und künstlerischer Fotografie mit einer Contax Kleinbildkamera erfolgte 1935 die Gewerbegenehmigung und Aufnahme in Ausstellungen. Pritsche wurde 1939 als Soldat und Fotograf in einer Eisenbahnpioniereinheit einberufen und geriet 1945 in Kriegsgefangenschaft.

Nach der Heimkehr nahm er seine Fotografentätigkeit in Dresden wieder auf. Er hatte sein Atelier in der Liehrstraße 10 in Laubegast. Von 1952 bis 1990 war er Mitglied des Verbands Bildender Künstler in der DDR.

Werke

Bildbände und Foto-Illustration von Büchern (unvollständig)

Auswahl von dokumentarischen Fotografien

Ausstellungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Willy Pritsche: Deutschland. Zwei ältere Frauen ("Trümmerfrauen") vor einer Hausruine, wohl beim Bergen von Schrott. 1945, abgerufen am 1. Juni 2023.
  2. ↑ Willy Pritsche: Dresden-Reick. Gaswerk Reick. Doppelgas-Anlage. Arbeiter auf der Bedienungsbühne. 1952, abgerufen am 1. Juni 2023.
  3. ↑ Willy Pritsche: Dresden-Reick. Gaswerk Reick. Kranführer in der Kabine des großen Brückenkranes. 1952, abgerufen am 1. Juni 2023.
  4. ↑ Willy Pritsche: Dresden-Reick. Gaswerk Reick. Arbeiter am Gasgenerator bei Vorbereitungen zum Schlackenabstich. 1952, abgerufen am 1. Juni 2023.
Personendaten
NAME Pritsche, Willy
KURZBESCHREIBUNG deutscher Fotograf
GEBURTSDATUM 30. August 1911
GEBURTSORT Dresden
STERBEDATUM 28. März 1997
STERBEORT Graupa