Winfried Huck

Winfried Siegmar Huck (* 1960 in Bonn) ist ein deutscher Jurist und Hochschullehrer mit den Forschungsschwerpunkten europäisches und internationales Wirtschaftsrecht.

Leben

Huck studierte von 1981 bis 1986 zunächst Politische Wissenschaften, Neue Geschichte, Öffentliches Recht und später Rechtswissenschaften an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Nach dem ersten Staatsexamen im Februar 1987 folgte das Referendariat in Bonn. Das zweite Staatsexamen legte er 1990 in Düsseldorf ab. An der Universität Bonn wurde Huck im Jahr 1991 über das Thema Transport radioaktiver Stoffe promoviert. Sein Erstgutachter war Michael Ronellenfitsch und sein Zweitgutachter war Jürgen Salzwedel.

Von 1991 bis 1997 war Huck im neu gegründeten Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Referatsleiter für Grundsatzangelegenheiten in der Abteilung Kernbrennstoffkreislauf tätig. 1997 erhielt er einen Ruf an die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, wo er seitdem lehrt. Von 2003 bis 2006 war er außerdem Legal Consultant der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien.

Hochschulkooperationen

An der Entstehung folgender Kooperationen war Huck beteiligt:

Lehr- und Forschungsorte

Seine Lehre und Forschung führten ihn unter anderem an folgende Universitäten:

Veröffentlichungen (Auswahl)

Mitgliedschaften

Einzelnachweise

  1. ↑ Winfried Huck: Transport radioaktiver Stoffe (= Nomos-Universitätsschriften, Recht). 1. Auflage. Nomos-Verl.-Ges, Baden-Baden 1992, ISBN 978-3-7890-2617-1 (dnb.de [abgerufen am 23. Oktober 2023]).
  2. ↑ International Atomic Energy Agency: Appraisal for Brazil of the Safety of the Transport of Radioactive Material. International Atomic Energy Agency, 2003, S. 1–78 (iaea.org [abgerufen am 23. Oktober 2023]).
  3. ↑ International Atomic Energy Agency: Appraisal for Panama of the Safety of the Transport of Radioactive Material. International Atomic Energy Agency, 2004, S. 1–86 (iaea.org [abgerufen am 23. Oktober 2023]).
  4. ↑ International Atomic Energy Agency: Appraisal for France of the Safety of the Transport of Radioactive Material. International Atomic Energy Agency, 2004, S. 1–120 (iaea.org [abgerufen am 23. Oktober 2023]).
  5. ↑ International Atomic Energy Agency: Appraisal for Japan of the Safety of the Transport of Radioactive Material. International Atomic Energy Agency, 2006, S. 1–134 (iaea.org [abgerufen am 23. Oktober 2023]).
  6. ↑ Winfried Huck: Chronologie der Kooperation zwischen der Universität Havanna und der BELS an der Ostfalia. In: Ostfalia. Abgerufen am 3. November 2023.
  7. ↑ Internationale Partnerhochschulen der Brunswick European Law School (BELS). In: Ostfalia. Abgerufen am 3. November 2023.
  8. ↑ Prof. Dr. Huck in den wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift für Nachhaltigkeitsrecht berufen. In: Ostfalia. 16. Februar 2023, abgerufen am 3. November 2023.
Personendaten
NAME Huck, Winfried
ALTERNATIVNAMEN Huck, Winfried Siegmar (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Hochschullehrer und Jurist
GEBURTSDATUM 1960
GEBURTSORT Bonn