Unter Wohlwollen versteht man in der Moralphilosophie eine Grundhaltung oder Tugend, die auf das Wohl anderer Menschen gerichtet ist. Je nach ethischer Konzeption gilt Wohlwollen als ein zentrales, sehr häufig sogar als das schlechthin maßgebliche Kriterium zur moralischen Bewertung von Handlungen. Der Begriff ist im 16. Jahrhundert als Lehnübersetzung des lateinischen Wortes benevolentia ins Deutsche eingegangen. Wohlwollen beinhaltet Formen einer gütigen Haltung und einer Offenheit gegenüber den Anliegen einer Person, zu der eine kommunikative Beziehung besteht.
Für Immanuel Kant ist Wohlwollen die einzige Primärtugend: „Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille“. Fehle dieser, können alle anderen Tugenden „auch äußerst böse und schädlich werden“.
Mit Wohlwollen ist eine Handlung gemeint, die
Formen des Wohlwollens sind
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