Woisgensee

Woisgensee
Woiskensee
Geographische Lage Land Salzburg, Österreich
Daten
Koordinaten 47° 2′ 19,3″ N, 13° 8′ 2,1″ OKoordinaten: 47° 2′ 19,3″ N, 13° 8′ 2,1″ O
Woisgensee (Land Salzburg)
Woisgensee (Land Salzburg)
Höhe über Meeresspiegel 2401 m ü. A.
Fläche 1,04 ha
Länge 200 m
Breite 75 m
Umfang 475 m

Der Woisgensee (auch Woiskensee) ist ein See in der Gemeinde Bad Gastein im österreichischen Bundesland Salzburg.

Geografie

Der Woisgensee liegt auf einer Höhe von 2401 m ü. A. in der Katastralgemeinde Böckstein und im Nationalpark Hohe Tauern. Südlich des Sees erheben sich die Berge Großer Woisgenkopf (2708 m ü. A.) und Kleiner Woisgenkopf (2554 m ü. A.) in der Ankogelgruppe. Am nordöstlichen Ufer erstrecken sich Silikat-Schutthalden. In der Umgebung gibt es gut sichtbare Aufschlüsse von Riesenaugengneis.

Der See nimmt eine Fläche von 1,04 ha ein. Er ist 200 m lang und 75 m breit. Sein Umfang beträgt 475 m. Weitere Gebirgsseen im Einzugsgebiet des Anlaufbachs sind der Grasleitensee, der Obere und der Untere Hörkarsee, der Kreuzkogelsee und der Große Tauernsee.

Name

Der Name Woisgen beziehungsweise Woisken lässt sich vom slawisch-karantanischen Wort vysoky(u) mit der Bedeutung „hoch“ herleiten.

Ökologie

Der Woisgensee ist ein oligotropher (nährstoffarmer) See mit sehr großem ökologischem Wert. Im Süden und Westen schließt der Schneeboden des Großen Woisgenkopfs an das Gewässer an.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 Peter Schaber: Seen im Bundesland Salzburg: Morphometrische, hydrologische, geographische, physikalische, chemische und biologische Daten. In: Berichte der Naturwissenschaftlich-Medizinischen Vereinigung in Salzburg. Nr. 19, 2019, S. 193 (zobodat.at [PDF; abgerufen am 3. Juli 2025]).
  2. 1 2 SAGIS (Salzburger Geographisches Informationssystem). Land Salzburg, abgerufen am 3. Juli 2025.
  3. ↑ Christof Exner: Erläuterungen zur geologischen Karte der Umgebung von Gastein 1 : 50.000 (Ausgabe 1956). Geologische Bundesanstalt, Wien 1957, S. 111 (opac.geologie.ac.at [PDF; abgerufen am 3. Juli 2025]).
  4. ↑ Peter Schaber: Seen im Bundesland Salzburg: Morphometrische, hydrologische, geographische, physikalische, chemische und biologische Daten. In: Berichte der Naturwissenschaftlich-Medizinischen Vereinigung in Salzburg. Nr. 19, 2019, S. 183–185 und 191 (zobodat.at [PDF; abgerufen am 3. Juli 2025]).
  5. ↑ Anton Ernst Lafenthaler: Dokumentation: Geschichte / Orts-, Fluss-, Berg- und Flurnamen. In: Gastein im Bild. Abgerufen am 3. Juli 2025.