| wxPython | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entwickler | Robin Dunn Harri Pasanen Edward Zimmerman |
| Erscheinungsjahr | 9. August 1998 |
| Aktuelle Version | 4.2.4 (28. Oktober 2025) |
| Betriebssystem | plattformunabhängig |
| Programmiersprache | C++, Python |
| Kategorie | Klassenbibliothek |
| Lizenz | Freie-Software-Lizenz, GNU General Public License |
| wxpython.org | |
wxPython ist ein Wrapper des GUI-Toolkits wxWidgets für die Programmiersprache Python. Die Verwendung ist fast identisch mit der der C++-Version. wxPython stellt eine Alternative zu Tkinter dar, das zum Pythonpaket gehört und auf der Tk-API basiert. Wie Python und wxWidgets ist wxPython quellcodeoffen und plattformunabhängig.
Dieses Programm erzeugt ein Fenster mit dem Text "Hallo Welt!"
#!/usr/bin/env python
import wx
class TestFrame(wx.Frame):
def __init__(self, parent, title):
wx.Frame.__init__(self, parent, wx.ID_ANY, title=title)
text = wx.StaticText(self, label="Hallo Welt!")
app = wx.App(0)
frame = TestFrame(None, "Ein kleines Beispiel")
frame.Show()
app.MainLoop()
Project Phoenix, das 2010 begann, ist ein Versuch, die wxPython-Implementierung zu bereinigen und sie dabei mit Python 3 kompatibel zu machen. Dieses Projekt ist eine neue Implementierung von wxPython, die sich auf die Verbesserung der Geschwindigkeit, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit konzentriert.
Genau wie "Classic" wxPython umschließt es das wxWidgets C++-Toolkit und bietet Zugriff auf die Benutzeroberflächenteile der wx-API, wodurch Python-Anwendungen eine grafische Benutzeroberfläche auf Windows-, Mac- oder Unix-Systemen mit einem nativen Look & Feel und erfordert sehr wenig, wenn überhaupt, plattformspezifischer Code.