| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Xanthydrol | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C13H10O2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser bis beiger Feststoff | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 198,22 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
127–128 °C | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Xanthydrol ist eine heterocyclische chemische Verbindung.
Xanthydrol kann durch Reduktion von Xanthon mit Natriumamalgam in alkoholischer Lösung gewonnen werden.
Xanthydrol ist ein farbloser bis beiger Feststoff, der löslich in Methanol ist. Es lässt sich leicht zum Xanthon oxidieren und bildet mit Mineralsäuren Salze.
Xanthydrol wird als Derivatisierungsreagenz bei der Bestimmung von Acrylamid in Oberflächen- und Trinkwasser nach der GC-MS-Methode und von Harnstoff (zum Beispiel in Blut) durch HPLC mit Fluoreszenzerkennung verwendet. Es wird auch zur Phenolbestimmung sowie als Reagens bei der dünnschichtchromatographischen Bestimmung von Indol und Indolderivaten verwendet.
Als Xanthydrol-Reaktion wird die Reaktion von Xanthydrol, Essigsäure und Salzsäure mit Desoxyzuckern (2-Desoxyzucker oder 2,6-Didesoxyzucker) unter Bildung von Farbprodukten bezeichnet.