| Xestomon tacu | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Xestomon | ||||||||||||
| Ng, 2021 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Xestomon tacu | ||||||||||||
| Ng, 2021 |
Xestomon tacu ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Xestomon. Die Süßwasserkrabbe kommt im Gebiet des Bergs Tà Cú im Süden Vietnams vor. Hier bewohnt sie semiterrestrisch einen Fluss, der die Granithöhle Hang To durchzieht. Sie zeigt aber keine spezifischen Höhlenanpassungen und kommt auch im Bergwald in Höhen zwischen 400 und 470 m vor. Der Gattungsname ist von altgriechisch ξεστος ‚poliert‘ abgeleitet.
Der Carapax ist queroval, leicht konvex und glatt. Die Seiten der Kiemenregion sind mit niedrigen kurzen Streifen versehen. Die übrigen Regionen sind glatt mit Grübchen. Die Augenhöhlenregion ist glatt. Die epigastrischen Kämme sind sehr niedrig, die postorbitalen Kämme und ein Zahn am äußeren Augeneck nicht erkennbar. Letzteres geht direkt in den vorderen Seitenrand über, ein Epibranchialzahn fehlt. Der dritte Maxilliped hat einen rechteckigen Merus, der breiter als lang ist und dessen vorn-seitlicher Winkel abgerundet und nicht erweitert ist. Der Exopodit des dritten Maxillipeden hat keine Geißel.
Die Scherenbeine sind nicht verlängert, der Längen-Breiten-Index des Merus des vierten Schreitbeins beträgt weniger als 4. Das thorakale Sternum ist relativ breit. Die Sterniten 3 und 4 sind verschmolzen, die Grenze ist durch eine schräge Eindellung und flache schräge Rinnen erkennbar. Der Druckknopf zur Arretierung des Pleons liegt im mittigen Teil des fünften Sterniten. Das Telson ist spitz-dreieckig, deutlich länger als breit und hat konkave Seitenränder. Der sechste Somit des Pleons ist trapezförmig, sein körperferner Rand 1,8-mal länger als der körpernahe und die Seitenränder sind leicht gewellt. Der achte Sternit ist bei eingeklapptem Pleon nicht sichtbar.
Das erste Gonopodium ist relativ kräftig. Sein vorletztes Glied verjüngt sich allmählich. Sein Endglied ist relativ kurz, kräftig, leicht aufwärts gebogen und die Rinne für das zweite Gonopodium liegt nahe am Rand. Das zweite Gonopodium ist deutlich länger als das erste und sein Endglied ist lang. Die beiden Vulvae sind schräg orientiert, liegen deutlich auseinander und berühren jeweils die Naht am fünften Sterniten.
Der Carapax des männlichen Holotyps ist 21,2 mm breit, 15,7 mm lang und hell orange.