| Xysta holosericea | ||||||||||||
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Xysta holosericea | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Tribus | ||||||||||||
| Xystini | ||||||||||||
| Lioy | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Xysta | ||||||||||||
| Meigen, 1824 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Xysta holosericea | ||||||||||||
| (Fabricius, 1805) |
Xysta holosericea ist ein Zweiflügler aus der Unterfamilie der Wanzenfliegen (Phasiinae). Die Art wurde von Fabricius 1805 als Thereva holosericea erstbeschrieben.
Xysta holosericea ist die einzige Art der Gattung Xysta. Die Typusart der Gattung Xysta ist Thereva holosericea Fabricius, 1805. Blaschke (2013, 2015) führte auf Grundlage molekularbiologischer, phylogenetischer Studien die Tribus Xystini wieder ein und ordnete dieser als einzige Gattung Xysta zu. Zuvor war Xysta Teil der Phasiini.
Die überwiegend grau-schwarz gefärbten Fliegen sind 6–8 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Xysta nach Cerretti et al. (2012). Die Terminalia (letztes Hinterleibssegment mit Genitalien) der Männchen und Weibchen sind stark asymmetrisch. Das Postpronotum hat nur eine Borste. Das Scutum weist ein Paar postsuturaler dorsozentraler Borsten auf. Präsuturale dorsozentrale Borsten und postsuturale intra-alare Borsten fehlen. Die Femora sind ventral mit ein bis zwei Reihen dornartiger Borsten besetzt. Die hinteren Tibien der Weibchen sind gekrümmt und in der distalen Hälfte mit mehreren kräftigen Borsten besetzt. Der Hinterleib ist ohne Borsten.
Xysta holosericea ist in Süd- und Südosteuropa sowie im Mittelmeerraum verbreitet. Im Osten reicht das Vorkommen über den Nahen Osten bis in den Iran.
Xysta holosericea ist vermutlich ein Endoparasitoid von Wanzen (Heteroptera). Für die Art konnte noch kein Wirt bestimmt werden.