
Yana Ross (* 1973 in Moskau) ist eine lettische Theaterregisseurin. Im Jahr 2026 gab sie mit Anton Tschechows Die Möwe ihr Hamburg-Debüt am Deutschen Schauspielhaus.
Ross wurde 1973 in Moskau geboren und wuchs in Lettland auf. Sie zog in die Vereinigten Staaten und absolvierte 2006 einen Master an der Yale School of Drama. Heute lebt sie in Vilnius und arbeitet regelmäßig am Litauischen Nationaltheater. Ihre berufliche Biografie ist durch internationale Stationen in Polen, Island, Finnland, Schweden, Litauen und Deutschland geprägt.
Von 2019 bis Herbst 2022 gehörte Ross zum Leitungskollektiv des Schauspielhauses Zürich; anschließend begann sie eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Berliner Ensemble. Bei den Salzburger Festspielen 2022 inszenierte sie Reigen. Nach Arthur Schnitzler als Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich, für die zehn Mitglieder eines zeitgenössischen Autorenteams je eine Szene neu schrieben. 2024 brachte sie am Berliner Ensemble die Knausgård-Adaption Sterben Lieben Kämpfen heraus. Im Januar 2026 folgte am Deutschen Schauspielhaus Hamburg ihre Inszenierung von Tschechows Die Möwe. Ross betont die Gegenwartsnähe von Tschechows Figuren und eine enge Ensemblearbeit.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ross, Yana |
| KURZBESCHREIBUNG | lettische Theaterregisseurin |
| GEBURTSDATUM | 1973 |
| GEBURTSORT | Moskau |