| Film | |
| Titel | Das Licht |
|---|---|
| Originaltitel | Yeelen |
| Produktionsland | Mali |
| Originalsprache | Bambara, Fulah |
| Erscheinungsjahr | 1987 |
| Länge | 106 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Souleymane Cissé |
| Drehbuch | Souleymane Cissé |
| Produktion | Souleymane Cissé |
| Musik | Michel Portal Salif Keïta |
| Kamera | Jean-Noël Ferragut Jean-Michel Humeau |
| Schnitt | Andrée Davanture Marie-Christine Miqueau Jeany Frenck Seipati Bulane |
| Besetzung | |
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Das Licht (Originaltitel Yeelen) ist ein malischer Film von Souleymane Cissé, der zwischen 1984 und 1987 entstand und 1987 erschien.
Das Licht erzählt von einem Initiationsweg in einer unbestimmten Zeit. Der junge Nianankoro soll jenes Wissen erhalten, das ihm die Beherrschung der ihn umgebenden Kräfte sichern soll, eine Kenntnis, die die Bambara seit jeher weitergeben. Sein Vater Soma erträgt es nicht, dass sein Sohn das verleugnet, wofür er selbst mit den anderen Zauberern der Wüste lebt, und beschließt, ihn bis zum Tod zu verfolgen.
Souleymane Cissé zufolge sucht der Film „die geheimnisvolle Seite des Menschen. Warum so weit gehen, das eigene Blut zu töten? Das wollte ich zeigen.“ Zum Titel erklärte er, er habe „die großen Mythen der Menschheit mit einem neuen ‚Licht‘ erzählen“ wollen.
Nach Ansicht des kongolesischen Regisseurs David-Pierre Fila enthält Das Licht alle Elemente einer Zauberertragödie: ein ankündigendes Wort, das die Geschichte auslöst, „ein vom Schicksal gezeichnetes Individuum“ und ein Unglück, das die Handelnden verwandelt. Wie eine griechische Tragödie sei dieses Drama in einer bestimmten Epoche angesiedelt, seine auf ethnischen Konflikten beruhende Geschichte jedoch zeitlos.