Der Yidan-Preis (/i:dan/) wurde 2016 von Chen Yidan für „Beiträge zur Bildungsforschung und -entwicklung“ ausgelobt. Er wird von einer unabhängigen Stiftung in Höhe von 2,5 Milliarden Hongkong-Dollar (etwa 320 Millionen US-Dollar) finanziert und verwaltet. Als globaler inklusiver Bildungspreis zeichnet er Changemaker aus, die den Fortschritt in der Bildung vorantreiben. Er wurde als der größte Bildungspreis der Welt bezeichnet.
2024 Yidan-Preis für Bildungsentwicklung: Mark Jordans, Marwa Zahr und Luke Stannard
2024 Yidan-Preis für Bildungsforschung: Wolfgang Lutz
Preise
Die Yidan-Preise bestehen aus einer Medaille, einem Geldpreis in Höhe von 15 Millionen HK$ und einem Projektfonds in Höhe von 15 Millionen HK$ für jeden der beiden Gewinner. Er wird durch eine Stiftung in Höhe von 320 Millionen US-Dollar unterstützt. Die Preise werden im Rahmen der jährlichen Yidan-Preisverleihungszeremonie in Verbindung mit einer Wissenschaftliche Konferenzverliehen.
Adjudikationsverfahren
Nominierungen können von Universitäten, Regierungsbehörden und Think Tanks eingereicht werden und werden von einem Ausschuss geprüft, dem Kōichirō Matsuura, Andreas Schleicher und Dorothy Gordon angehören.
Weltweiter „Bildung für die Zukunft“-Index
2017 veröffentlichte die Yidan Prize Foundation einen weltweiten „Educating for the Future“-Index (recherchiert von der Economist Intelligence Unit), der die Bildung in 35 Industrie- und Entwicklungsländern vergleicht (Ranking anhand von 16 Indikatoren für Bildungspolitik, „Lehrumfeld“ und „sozioökonomisches Umfeld“) und Neuseeland und Kanada auf die ersten beiden Plätze setzt.