Zakithi Nene

Zakithi Nene
Nation Sudafrika Südafrika
Geburtstag 2. April 1998 (28 Jahre)
Geburtsort Ladysmith, Südafrika
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf
Bestleistung 43,76 s
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
World Athletics Relays 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Afrikameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
World University Games 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Bronze Tokio 2025 4 × 400 m
Logo der World Athletics
 World Athletics Relays
Silber Nassau 2024 4 × 400 m
Gold Guangzhou 2025 4 × 400 m
Silber Gaborone 2026 4 × 400 m
Logo der Commonwealth Games Federation
 Commonwealth Games
Bronze Glasgow 2026 400 m
Logo der CAA
 Afrikameisterschaften
Silber Asaba 2018 4 × 400 m
Logo der FISU bis 2019
 Universiade
Silber Neapel 2019 4 × 400 m
letzte Änderung: 23. August 2026

Zakithi Nene (* 2. April 1998 in Ladysmith) ist ein südafrikanischer Sprinter, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat.

Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Zakithi Nene bei der Sommer-Universiade 2017 in Taipeh, bei der er über 400 Meter bis in das Halbfinale gelangte und dort mit 46,55 s ausschied. Im Jahr darauf nahm er mit der Staffel an den Afrikameisterschaften in Asaba teil und gewann dort in 3:03,50 min gemeinsam mit Cornel Fredericks, Pieter Conradie und Thapelo Phora die Silbermedaille hinter dem Team aus Kenia. 2019 gewann er bei den Studentenweltspielen in Neapel in 3:03,23 min die Silbermedaille hinter Mexiko und konnte den Vorlauf mit der 4-mal-100-Meter-Staffel nicht beenden. Bei den World Athletics Relays 2021 im polnischen Chorzów wurde er in 3:05,76 min Fünfter in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Anschließend siegte er in 45,78 s beim Kladno hází a Kladenské memoriály und Anfang August nahm er an den Olympischen Sommerspielen in Tokio teil und schied dort mit 45,74 s in der ersten Runde aus. Zudem verpasste er auch mit der Staffel mit 3:01,18 min den Finaleinzug. Im Jahr darauf startete er bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad und kam dort mit 46,92 s nicht über den Vorlauf über 400 Meter hinaus. Im Juni belegte er bei den Afrikameisterschaften in Port Louis in 45,54 s den vierten Platz über 400 Meter und verhalf der 4-mal-400-Meter-Staffel zum Finaleinzug. Kurz darauf wurde er beim Meeting de Paris in 44,99 s Dritter. Daraufhin siegte er in 46,09 s beim Meeting International de Sotteville und schied dann bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 45,24 s im Halbfinale aus.

2023 siegte er in 45,30 s über 400 Meter bei der Bauhaus-Galan sowie in 45,26 s beim Meeting International de Sotteville. Im August schied er bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 45,64 s im Semifinale aus. bei den World Athletics Relays 2024 in Nassau auf den Bahamas sicherte er der Männerstaffel einen Startplatz bei den Olympischen Spielen. Kurz darauf siegte er in 45,32 s über 400 Meter beim Memoriał Janusza Kusocińskiego. Im August schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 45,06 s im Halbfinale über 400 Meter aus und gelangte mit der Männerstaffel mit neuem Landesrekord von 2:58,12 min im Finale auf den fünften Platz. Bei den World Athletics Relays 2025 in Guangzhou siegte er in 2:57,50 min mit der 4-mal-400-Meter-Staffel und anschließend wurde er bei der Diamond League in Rabat in 44,46 s Zweiter über 400 Meter. Daraufhin siegte er beim Kip Keino Classic in 43,76 s und wurde bei der Golden Gala in 44,23 s Zweiter und gelangte beim London Athletics Meet mit 44,29 s auf Rang drei. Er reiste damit als Weltjahresbester über 400 Meter zu den Weltmeisterschaften in Tokio und belegte dort in 44,55 s im Finale den fünften Platz. Zudem gewann er im Staffelbewerb in 2:57,83 min gemeinsam mit Lythe Pillay, Udeme Okon und Wayde van Niekerk die Bronzemedaille hinter den Teams aus Botswana und den Vereinigten Staaten. Im Jahr darauf wurde er bei den World Athletics Relays in Gaborone in 2:55,07 min Zweite mit der Männerstaffel über 4-mal 400 Meter hinter dem botswanischen Team. Daraufhin wurde er bei der Diamond League in Shaoxing in 44,40 s Dritter über 400 Meter und siegte Anfang Juni in 44,48 s bei der Bauhaus-Galan in Stockholm. Nur wenige Tage darauf wurde er in Oslo in 43,89 s Zweiter und im August sicherte er sich bei den Commonwealth Games in Glasgow in 45,21 s die Bronzemedaille hinter dem Nigerianer Samuel Ogazi und Jereem Richards aus Trinidad und Tobago. Daraufhin wurde er bei der Diamond League in Chorzów in 44,37 s Dritter.

In den Jahren 2021, 2022 und 2025 wurde Nene südafrikanischer Meister im 400-Meter-Lauf sowie 2025 auch in der 4-mal-400-Meter-Staffel.

Persönliche Bestzeiten

Einzelnachweise

  1. ↑ Justin Lagat: Nene smashes 44-second barrier in Nairobi. World Athletics, 31. Mai 2025, abgerufen am 23. September 2025.
Personendaten
NAME Nene, Zakithi
KURZBESCHREIBUNG südafrikanischer Sprinter
GEBURTSDATUM 2. April 1998
GEBURTSORT Ladysmith