| Zapfenkopf | ||||||||||||
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Zapfenkopf (Rhaponticum coniferum) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Rhaponticum coniferum | ||||||||||||
| (L.) Greuter |



Die Zapfenkopf (Rhaponticum coniferum, Syn.: Leuzea conifera (L.) DC., Centaurea conifera L.) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Bergscharten (Rhaponticum) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Der Zapfenkopf ist eine immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 30, selten bis 40 Zentimeter erreicht. Die spinnwebig-filzig behaarte Pflanze ist stängellos oder der Stängel ist weniger als 40 Zentimeter lang. Die Blattoberseite ist grünlich, die Blattunterseite weiß. Die unteren Laubblätter sind lanzettlich, unzerteilt oder fiederspaltig, 3 bis 15 Zentimeter lang und 0,7 bis 2 Zentimeter breit.
Die körbchenförmigen Blütenstände stehen einzeln endständig auf den Stängeln. Die eiförmige Blütenstandshülle weist eine Länge von 3 bis 5 Zentimeter und einen Durchmesser von 2,5 bis 4 Zentimeter auf. An den Hüllblättern befindet sich ein häutiges, rundliches, geschlitztes Anhängsel. Die Pappusstrahlen sind gefiedert.
Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18, 22 oder 26.
Der Zapfenkopf kommt im westlichen und zentralen Mittelmeergebiet in Felsgebüschen in Höhenlagen von 0 bis 1600 Meter vor. Er ist meist auf Silikatgestein zu finden. Er hat ursprüngliche Vorkommen in Marokko, Algerien, Tunesien, Portugal, Spanien, Frankreich und Italien.
Der Zapfenkopf wurde 1753 von Carel von Linné in Species Plantarum Band 2 Seite 915 als Centaurea conifera erstbeschrieben. Die Art wurde 2003 von Werner Greuter in Willdenowia Band 33 Seite 61 als Rhaponticum coniferum (L.) Greuter in die Gattung Rhaponticum gestellt. Ein Synonym ist Leuzea conifera (L.) DC.
Der Zapfenkopf umfasst folgende Unterarten:
Der Zapfenkopf wird selten als Zierpflanze in Steingärten genutzt.