Zbigniew Tadeusz Janowski (* 4. Oktober 1955 in Przemyśl) ist ein polnischer Politiker (PZPR, SLD). Er war von 1991 bis 2005 Abgeordneter des Sejm in der I., II., III. und IV. Wahlperiode.
Janowski studierte Elektrotechnik an der Ingenieurschule in Rzeszów und schloss das Studium 1979 ab. Er arbeitete anschließend bei einem Bauunternehmen in Chełm. Von 1984 bis 1986 war er Vorsitzender des Gewerkschaftsdachverbandes in der Woiwodschaft Chełm. 1990 gründete er die Stiftung „Wszystko dla Dzieci“, deren Leitung er übernahm. Seit 1991 ist er Vorsitzender Gewerkschaft der Bauarbeiter, die dem Dachverband Ogólnopolskie Porozumienie Związków Zawodowych angehört.
Während seines Studiums engagierte sich Janowski im regimetreuen Studentenverband Socjalistyczny Związek Studentów Polskich. Ab 1986 gehörte er dem Vorstand der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei in der Woiwodschaft Chełm an. Auf der Seite der Regierung nahm er an den Beratungen des Runden Tisches als Ko-Vorsitzender der Untergruppe Wohnungspolitik teil.
Bei der ersten vollständig freien Sejmwahl 1991 wurde Janowski für die Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) gewählt. Bei den Wahlen 1993, 1997 und 2001 wurde er jeweils für die SLD in den Sejm wiedergewählt. Am 4. Juni 1992 übergab der damalige Innenminister Antoni Macierewicz dem Ältestenrat des Sejms eine Liste angeblicher ehemaliger Mitarbeiter der kommunistisch kontrollierten Geheimdienste UB und SB. Diese wurde noch am selben Tag den Medien zugespielt. Auf dieser Liste war auch Janowski aufgeführt. Von 2001 bis 2005 leitete er den Rat für Arbeitsschutz des Sejm. Bei der Parlamentswahl 2005 kandidierte er erneut, wurde aber nicht wiedergewählt, da die SLD nur noch ein Mandat im Wahlkreis erhielt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Janowski, Zbigniew |
| ALTERNATIVNAMEN | Janowski, Zbigniew Tadeusz (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | polnischer Politiker, Mitglied des Sejm |
| GEBURTSDATUM | 4. Oktober 1955 |
| GEBURTSORT | Przemyśl, Polen |