| Zilalet | ||
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| Daten | ||
| Lage | ||
| Flusssystem | Niger | |
| Abfluss über | Rharous → Tim Mersoï → Azawagh → Dallol Bosso → Niger → Golf von Guinea | |
| Ursprung | zwischen Agueraguer, Goundaï und Ourtegguine 18° 32′ 8″ N, 8° 57′ 9″ O | |
| Mündung | beim Ti-n-OuareneKoordinaten: 18° 44′ 53″ N, 7° 38′ 37″ O 18° 44′ 53″ N, 7° 38′ 37″ O
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| Einzugsgebiet | etwa 3000 km² | |
| Linke Nebenflüsse | Itarzane | |
| Rechte Nebenflüsse | Aoudarer
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Der Zilalet ist ein Trockental im Gebirge Aïr in Niger. Er ist ein linkes Nebental des Rharous.
Das Trockental hat seinen Ursprung im weitläufigen Tal zwischen den Bergen Agueraguer (1730 m), Goundaï (1768 m) und Ourtegguine (1369 m). Es verläuft zunächst und überwiegend grob von Osten nach Westen. Sein oberster Abschnitt ist Teil des Naturschutzgebiets Aïr und Ténéré, das als UNESCO-Welterbe ausgewiesen ist. Die ersten Uferorte gehören zur Gemeinde Iférouane. Es handelt sich um Tanout Samet, Tébalagay, Tadanak, Agwaw, Tintellust, das gleichnamige Zilalet, Inwachagdé, Moungoul, Tamazane, Téridal, Tagaït I und Massassagh. Hier erhebt sich im Norden der 980 m hohe Vulkankegel Tin Aouak.
Der Zilalet verlässt nun das Naturschutzgebiet Aïr und Ténéré. Er passiert die Siedlung Takémoust und verläuft zwischen dem 1170 m hohen Berg Malasset im Norden und dem 1250 m hohen Gebirge Mazet im Süden. Die nächsten Uferorte sind Zoulale und Tchin Wanil in der Gemeinde Timia, gefolgt von Tchistan und Tassouf erneut in der Gemeinde Iférouane. Danach mündet linksseitig das Trockental Itarzane ein. Die nächsten Ufersiedlungen sind Irza, Aneker und Talat. Sie liegen bereits in der Gemeinde Gougaram.
Bei Talat schlägt das Trockental grob eine Süd-Nord-Richtung ein. Es verläuft entlang der Grenze zwischen dem Gebirge Aïr und der Hochebene Techili. Es passiert den Gemeindehauptort Gougaram und die Siedlungen Carré Boukoki, Eliy und Tikirid Eghass. Hier nimmt es rechtsseitig das Nebental Aoudarer auf. Die letzten Uferorte sind Teyteyt, Mayatt I, Mayatt II, Arag I und Arag II in der Gemeinde Gougaram. Am Rand der Wüste Talak, südlich des 580 m hohen Gebirgszugs Ti-n-Ouarene, mündet der Zilalet schließlich linksseitig in das Trockental Rharous. Das Einzugsgebiet des Zilalet erstreckt sich über eine Fläche von etwa 3000 km².
Es gab am Zilalet häufig Sichtungen von Dorkasgazellen und vereinzelt von Damagazellen. Vor allem im Gebiet um Tintellust ist das Tal ein Lebensraum für Husarenaffen und Geparde. Im oberen Abschnitt finden sich Goldschakale. Zu den im Tal beobachteten Vogelarten zählen der Afrikanische Strauß (Struthio camelus) und die Nubiertrappe (Neotis nuba).
Für den Zilalet typische Gehölzpflanzen sind der Anabaum (Acacia albida), Acacia raddiana, die Wüstendattel (Balanites aegyptiaca), Maerua crassifolia, der Zahnbürstenbaum (Salvadora persica) und Vachellia nilotica. Charakteristische krautige Pflanzen sind Aerva javanica, Chrozophora brocchiana, Panicum turgidum und Schouwia thebaica.
Das ganze Jahr über nutzen Tuareg-Viehhirten der Gruppe Kel Wadigui die Weideflächen im Tal.