| Kristallstruktur | ||||||||||||||||
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| _ Zn2+ _ As3− | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Zinkarsenid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Trizinkdiarsenid | |||||||||||||||
| Verhältnisformel | Zn3As2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
grauer geruchloser Feststoff | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 346,01 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
5,53 g·cm−3 (25 °C) | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
1015 °C | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Zinkarsenid ist eine anorganische chemische Verbindung des Zinks aus der Gruppe der Arsenide.
Zinkarsenid kann durch Reaktion von Zink mit Arsen unter Stickstoff bei 700 °C gewonnen werden.
Zinkarsenid ist ein grauer Feststoff mit metallischer Leitfähigkeit. Durch Säuren erfolgt Zersetzung unter Arsenwasserstoff-Entwicklung.
Die Verbindung besitzt eine tetragonal innenzentrierte Kristallstruktur (a = 1178 pm, c = 2364 pm) mit der Raumgruppe I41cd (Raumgruppen-Nr. 110). Sie enthält drei kristallographisch verschiedene Zinkatome, die aber alle tetraedrisch von Arsenatomen koordiniert sind. Bei erhöhter Temperatur erfolgt Umwandlung in andere Strukturen. Die Verbindung ist ein II-V-Halbleiter.
Das bei sonst gleichen Bedingungen bei Arsen-Überschuss entstehende schwarzgraue Zinkdiarsenid ZnAs2 schmilzt bei 768 °C und besitzt eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/c (Nr. 14).
Zinkarsenid wird zur Dotierung und zur Herstellung von Arsenwasserstoff in der Halbleiterindustrie verwendet.