Zinkdithionit

Strukturformel
Zinkion Dithionition
Allgemeines
Name Zinkdithionit
Andere Namen

Zinkhydrosulfit

Summenformel ZnS2O4
Kurzbeschreibung

weißes Pulver

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 7779-86-4
EG-Nummer 231-942-2
ECHA-InfoCard 100.029.038
PubChem 24517
Wikidata Q204717
Eigenschaften
Molare Masse 193,45 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit

löslich in Wasser

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinkdithionit (chem. Formel ZnS2O4) entsteht aus Schwefeldioxid oder Hydrogensulfiten durch Reduktion mit Zink.

Gewinnung und Darstellung

Hergestellt wird es durch Einleiten von Schwefeldioxid in eine Wasser-Zinkstaub-Mischung.

oder

Verwendung

Zinkdithionit wird als Bleichmittel in der Textil- und Papierindustrie eingesetzt. Dabei muss ein Kontakt mit Sauerstoff vermieden werden, da es von Sauerstoff oxidiert und unwirksam wird.

Aus ökologischen Gründen (keine Belastung des Abwassers mit Zinksalzen) wird es vermehrt u. a. durch Natriumdithionit ersetzt.

Einzelnachweise

  1. ↑ Datenblatt.
  2. ↑ Datenblatt bei NOAA (englisch).
  3. ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4. ↑ Martin B. B. Hocking: Handbook of Chemical Technology and Pollution Control, 3rd Edition. Academic Press, 2006, ISBN 978-0-080-47827-2, S. 485 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ G. Brauer (Hrsg.), Handbook of Preparative Inorganic Chemistry. 2nd ed., vol. 1, Academic Press 1963, S. 394–395.
  6. ↑ Bleiche (peroxygen-chemicals).