Codex Zittaviensis

Manuskripte des Neuen Testaments
Papyri • Unziale • Minuskeln • Lektionare
Minuskel 664
Text AT und NT
Sprache griechisch
Datum 15. Jahrhundert
Lagerort Christian-Weise-Bibliothek Zittau
Größe 31 × 20,2 cm
Typ Byzantinischer Texttyp
Kategorie V

Der Codex Zittaviensis (Nr. 664 nach Gregory-Aland, δ 502 nach von Soden; Nr. 44 nach Rahlfs) ist eine Bibelhandschrift, die paläographisch auf das 15. Jahrhundert datiert wird. Sie enthält den vollständigen Text des Alten und des Neuen Testaments in griechischer Sprache.

Beschreibung

Der Codex besteht aus 1008 Papierblättern im Format 31 × 20,2 cm, die in Minuskeln einspaltig mit je 30 Zeilen beschrieben sind.

Das Alte Testament besteht aus 775 Blättern. Es enthält auch die Bücher 3. und 4. Makkabäer, Judit und Tobit.

Das Neue Testament besteht aus 233 Papierblättern. Es ist in der Reihenfolge Evangelien, Apostelgeschichte, Paulinische und Katholische Briefe und Offenbarung angeordnet. Es folgt dem byzantinischen Texttyp.

Geschichte

Die Handschrift befand sich bis 1606 im Besitz des kursächsischen Pfarrers David Fleischmann. 1620 übergab sie dessen Sohn Johann Fleischmann der Ratsbibliothek Zittau. Heute befindet sie sich in der Christian-Weise-Bibliothek in Zittau mit der Signatur A. 1.

Literatur

Anmerkungen

  1. ↑ Philine Brandt: Sammeln und Schenken - Büchergeschenke und ihre Stifter in 200 Jahren Geschichte der Ratsbibliothek Zittau. In: Marius Winzeler (Hrsg.): Weises Geschenk: Gelehrsamkeit, Unterhaltung und Repräsentation im barocken Zittau; 300 Jahre Bibliotheksaal und Wunderkammer im Heffterbau 1709–2009. Zittauer Geschichtsblätter 40/2009, hrsg. vom Zittauer Geschichts- und Museumsverein e.V., Oettel, Görlitz 2009, ISBN 978-3-938583-50-0, S. 83–102, hier S. 87