| Zophomyia | ||||||||||||
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Zophomyia temula | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Zophomyia | ||||||||||||
| Macquart, 1835 |
Zophomyia ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1835 von dem französischen Entomologen Justin Pierre Marie Macquart eingeführt. Typusart ist Musca temula Scopoli, 1763.
Es gibt mit Erebia Robineau-Desvoidy, 1830 mit derselben Typusart ein älteres Synonym, das selbst jedoch ein jüngeres Homonym von Erebia Dalman, 1816 ist. Die Gattung Zophomyia gehört zur Tribus Ernestiini innerhalb der Unterfamilie Tachininae.
Die Fliegen sind gewöhnlich 6–12 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Zophomyia nach Cerretti et al. (2012). Die Ocellarborsten sind aufrecht und nach außen gerichtet. Der Postpedicellus (3. Fühlerglied) ist höchstens 1,5-mal so lang wie der Pedicellus (2. Fühlerglied). Die Arista (Fühlerborste) ist höchstens auf den basalen 2/5 verdickt. Die Höhe der Genae (Wangen) ist höchstens halb so groß wie der vertikale Augendurchmesser. Der Hinterkopf (Occiput) ist ohne weiße, haarartige Börstchen (Setulae). Das Postpronotum ist mit den drei kräftigsten Borsten in dreieckiger Anordnung besetzt. Die Calyptrae (Schüppchen) und die Flügelbasis sind gelblich. Die Hintertibien sind mit 3 dorsalen präapikalen Borsten versehen. Das Scutum (Rückenplatte) ist ohne präsuturale Akrostichalborsten. Auf dem Scutellum (Schildchen) befinden sich gekreuzten Apikalborsten. Der Hinterleib ist glänzend schwarz. Die Abdominaltergite sind dorsal verwachsen.
Eine Zophomyia-Art hat eine transpalärktische Verbreitung, während eine zweite Art nur in der Ostpaläarktis vorkommt.
In Deutschland ist die Gattung Zophomyia mit einer Art vertreten: Zophomyia temula.
Die Vertreter der Gattung Zophomyia sind Endoparasitoide. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.
Die Gattung Zophomyia umfasst folgende Arten: