| Zourourou Keita-Tal | ||
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![]() (Daten aus Wikidata und OSM) | ||
| Daten | ||
| Lage | ||
| Flusssystem | Niger | |
| Abfluss über | Dallol Maouri → Dallol Foga → Niger → Golf von Guinea | |
| Ursprung | im Ader Doutchi 14° 59′ 12″ N, 6° 13′ 0″ O | |
| Mündung | bei BagagiKoordinaten: 13° 51′ 10″ N, 4° 0′ 51″ O 13° 51′ 10″ N, 4° 0′ 51″ O
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| Einzugsgebiet | etwa 11.000 km² | |
| Linke Nebenflüsse | Badaguichiri-Tal | |
| Durchflossene Seen | Mare de Dan Doutchi | |
| Kleinstädte | Keita, Tchimbaba Tané, Toudouni
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Der Zourourou, auch Keita-Tal (französisch vallée de Keita) genannt, ist ein Trockental in Niger. Es ist ein linkes Nebental des Dallol Maouri.
Das Einzugsgebiet des Trockentals erstreckt sich über eine Fläche von etwa 11.000 km². Es hat seinen Ursprung in der Hochebene Ader Doutchi, von wo aus es grob von Nordosten nach Südwesten verläuft.
In der Region Tahoua liegt zunächst das Dorf Gadamata in der Gemeinde Ibohamane an seinem Ufer. Auf der Höhe des Dorfes kreuzt die 366,6 km lange Nationalstraße 32 zwischen Keita und Sabon Kafi den Zourourou. In der Gemeinde Garhanga befinden sich die Dörfer Tchimbaba Tané und Fararatt Baba im Tal. Es folgt die Stadt Keita am rechten Ufer. Der Zourourou passiert die Dörfer Adouna Guidan Toudou und Toudouni in der Gemeinde Kalfou sowie die Dörfer Rididi und Tablanomade in der Gemeinde Bambeye. Zwischen Rididi und Tablanomade wird das Tal von einer Brücke gequert, über die die 273,5 Kilometer lange Nationalstraße 29 zwischen Tsernaoua und Tillia verläuft.
Nach dem Dorf Bagga mündet südwestlich des urbanen Zentrums von Illéla linksseitig das Badaguichiri-Tal ein. Unmittelbar danach quert die 124,2 km lange Nationalstraße 15 zwischen Bagaroua und Badaguichiri den Zourourou. Die nächsten bedeutenden Uferorte sind Djinguiniss in der Gemeinde Illéla sowie Gougouhéma und Sahiya in der Gemeinde Bagaroua. Danach durchfließt der Zourourou den im Mittel 17,8 km² großen See Mare de Dan Doutchi. An dessen südlichem Ufer liegen die Dörfer Dan Doutchi und Dinkim. Ebenfalls noch zur Gemeinde Bagaroua gehört der Uferort Adoua.
Nun erreicht das Trockental die Region Dosso, wo sich zunächst am rechten Ufer der Gemeindehauptort Dogonkiria befindet. Hier kreuzt die 165,9 km lange Nationalstraße 36 zwischen Dogondoutchi und Tébaram das Tal. Es folgt das Dorf Karchabou am rechten Ufer. Der Zourourou mündet schließlich beim Dorf Bagagi in der Gemeinde Matankari linksseitig in den Dallol Maouri.
In klimatischer Hinsicht verläuft der Zourourou überwiegend durch die Sahelzone mit einer durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge zwischen 300 und 400 mm. Im Abschnitt um die Stadt Keita ist die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge etwas höher und liegt zwischen 400 und 500 mm.
Der Zourourou zählt neben dem Tarka-Tal, der Maggia, dem Badaguichiri-Tal, dem Tal von Abalak und Affala, dem Tadiss und dem Azawagh zu den bedeutendsten Trockentälern in der Region. Mit Ausnahme des bereits fast völlig ausgetrockneten Tadiss ist ihnen gemeinsam, dass sie nur in der Regenzeit Wasser führen. Der durchschnittliche jährliche Abfluss am Zourourou beläuft sich auf 56 Millionen m3.