Laßt uns töten, Companeros

Film
Titel Laßt uns töten, Companeros
Originaltitel Vamos a matar, compañeros
Produktionsland Spanien, Italien, Bundesrepublik Deutschland
Originalsprache Italienisch, Spanisch
Erscheinungsjahr 1970
Länge 115 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Sergio Corbucci
Drehbuch Dino Maiuri
Massimo De Rita
Fritz Ebert
Sergio Corbucci
Produktion Antonio Morelli
Musik Ennio Morricone
Kamera Alessandro Ulloa
Schnitt Eugenio Alabiso
Besetzung

sowie

→ Synchronisation →

Laßt uns töten, Companeros (Alternativtitel: Zwei Companeros; Originaltitel: Vamos a matar, compañeros) ist ein Italowestern von Sergio Corbucci aus dem Jahr 1970 mit Franco Nero in der Hauptrolle. Die ursprüngliche deutsche Kinofassung des Films war allerdings um über 15 Minuten gekürzt und durch eine sehr freie Synchronisation in eine Komödie verwandelt worden. Die zweite Synchronfassung von 1978 ist, bis auf wenige Sekunden, vollständig und weitgehend originalgetreu; üblicherweise wird sie bei heutigen Fernsehausstrahlungen verwendet (z. B. im Oktober 2025 in ZDFneo unter dem Titel Zwei Compañeros).

Inhalt

General Mongo, der seine persönliche Gier hinter der Fassade der Revolution versteckt, beherrscht ein mexikanisches Dorf und saugt es aus. Er ernennt einen Schuhputzer, „den Basken“, zum Befehlshaber. Als Yodlaf Peterson, „der Schwede“, nach San Bernardino kommt, verbündet er sich mit dem Basken, um an Geld zu kommen. Dazu müssen sie den politischen Führer der gewaltlosen Opposition, Professor Xantos, aus einem amerikanischen Gefängnis holen. Daran soll sie ein beauftragter Killer hindern. Nach erfolgreicher Befreiung können sie zwar den verräterischen General Mongo und seine Truppen auslöschen (unter anderem mit Hilfe einer Gruppe junger, „echter“ Revolutionäre), Xantos verliert dabei jedoch sein Leben. Peterson bleibt in Mexiko, um den Revolutionären zu helfen.

Hintergrund

Synchronisation

Es existieren zwei deutsche Synchronfassungen. Die erste entstand bei der Deutsche Synchron Filmgesellschaft mbH & Co. Karlheinz Brunnemann Produktions KG, Berlin. Rainer Brandt schrieb das Dialogbuch und Karlheinz Brunnemann führte Regie. Dieser (stark gekürzten) Fassung wurde, wie bei Brandt und Brunnemann üblich, ein lustigerer Ton gegeben, indem man das Dialogbuch mit witzigen Sprüchen anreicherte. Die zweite, weitaus originalgetreuere Synchronfassung entstand auch bei der Deutschen Synchron. Michael Richter führte hier Dialogregie.

Rolle Darsteller Synchronsprecher (1971) Synchronsprecher (1978)
Yodlaf Peterson „der Schwede“Franco NeroRainer BrandtThomas Danneberg
Der BaskeTomás MiliánChristian BrücknerJoachim Kemmer
Prof. Vitaliano XantosFernando ReyFritz TillmannWolfgang Lukschy
JohnJack PalanceArnold MarquisHeinz Petruo
LolaIris BerbenRenate HeilmeyerAlexandra Lange
General MongoJosé BódaloMartin HirtheWolfgang Völz
ColonelEduardo FajardoSiegmar SchneiderEric Vaessen
SilverstonÁlvaro de LunaJürgen Thormann
ZairaKarin Schubert?Renate Küster
CroupierGino PerniceLothar Blumhagen
Capt. JimLorenzo RobledoRolf SchultJoachim Cadenbach
LeutnantGérard TichyHans Walter ClasenChristian Rode

Kritik

Einzelnachweise

  1. ↑ Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr. Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2006
  2. ↑ H. J. Weber, in: Filmecho/Filmwoche, Heft 32, 1971
  3. ↑ D. Kuhlbrodt, Filmkritik 07/1971
  4. ↑ zitiert in: Joe Hembus: Western-Lexikon – 1272 Filme von 1894–1975. Carl Hanser Verlag, München und Wien 1977, 2. Auflage, ISBN 3-446-12189-7, S. 342
  5. ↑ Joe Hembus: Western-Lexikon – 1272 Filme von 1894–1975. Carl Hanser Verlag, München und Wien 1977, 2. Auflage, ISBN 3-446-12189-7, S. 342
  6. ↑ Phil Hardy: The Encyclopedia of Western Movies. Woodbury Press, Minneapolis 1984, ISBN 0-8300-0405-X, S. 324
  7. ↑ Laßt uns töten, Companeros. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 14. Juni 2025.