| Zwistberg | ||
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| Zwistberg vom Zwistkopf in Neuastenberg fotografiert | ||
| Höhe | 746,7 m ü. NHN | |
| Lage | Zwischen Mollseifen, Hochsauerlandkreis und Girkhausen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen (Deutschland) | |
| Gebirge | Rothaargebirge | |
| Dominanz | 2,6 km → Gerkenstein | |
| Schartenhöhe | 57,2 m | |
| Koordinaten | 51° 8′ 40″ N, 8° 29′ 4″ O | |
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Der Zwistberg ist ein 746,7 m ü. NHN hoher Berg im Rothaargebirge im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen.
Der Zwistberg wird dem Ziegenhellen-Naturraum zugerechnet und liegt zwischen den Ortschaften Girkhausen und Mollseifen auf der Kreisgrenze zwischen Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Der Zwistberg ist mit einer Schartenhöhe von 57,2 m der nordwestliche Eckpfeiler des Ziegenhellen-Massivs.
In etwa 600 m Entfernung vom Gipfel in nordöstlicher Richtung entspringt der Bach Berkmecke. Etwa 500 m südöstlich vom Gipfel liegt im Losen Holz die Quelle des Flachengrundes, der im weiteren Verlauf in die Berkmecke mündet. In südwestlicher Richtung entspringt in ca. 450 m Entfernung vom Gipfel der Klebebach, der nach ca. 2 km in die Oster mündet, welcher schließlich als linker Zufluss in Girkhausen auf die Odeborn trifft.
Der Zwistberg ist überwiegend mit Laub- und Nadelwald bewachsen. In Gipfelnähe in Richtung der Nordflanke ist der Nadelwald teilweise dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen und wurde dementsprechend aufgeforstet. Der Berg liegt überwiegend im 991 ha großen Naturschutzgebiet Bergland Wittgenstein (SI-089), das aus drei Teilflächen besteht und im Jahr 2004 unter der Schlüsselnummer SI-089 unter Naturschutz gestellt wurde. Das Naturschutzgebiet Bergland Wittgenstein erstreckt sich nordöstlich der Kernstadt Bad Berleburg und südwestlich von Züschen, einem Stadtteil von Winterberg im Hochsauerlandkreis. Vom Gipfel in östlicher Richtung erstreckt sich das Naturschutzgebiet Züschener Wald (NSG-Nr. 389958), das 2008 gegründet wurde und 3,44 km² groß ist.
Der Name Zwistberg (Zwist = Streit) resultiert, wie einige andere Flurnamen südlich von Neuastenberg (Zwistmühle, Zwistkopf), aus dem Winterberger Streit genannten Territorialkonflikt zwischen den Grafen der Freigrafschaft Wittgenstein-Berleburg und den Herrschern des Herzogtums Westfalen, dem Erzbischof von Köln. Der Konflikt, in dem es im Wesentlichen um die Nutzung der Waldregion ging, wurde erst 1783 beigelegt.