| Ćwiklice | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Schlesien | |
| Powiat: | Pszczyna | |
| Gmina: | Pszczyna | |
| Geographische Lage: | 49° 58′ N, 18° 59′ O | |
| Einwohner: | 2905 (2023) | |
| Postleitzahl: | 43-229 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 32 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SPS | |
Ćwiklice (deutsch Cwiklitz) ist ein Ort mit einem Schulzenamt der Gemeinde Pszczyna im Powiat Pszczyński der Woiwodschaft Schlesien in Polen.

Das Dorf liegt im Oberschlesien, eine Erinnerung an die Ausgliederung des Gebiets um Pszczyna aus Kleinpolen vor dem Jahr 1177/1179 war die Zugehörigkeit der örtlichen im Jahr 1326 erstmals urkundlich erwähnten Pfarrei Czviclicz zum Bistum Krakau (im Dekanat Auschwitz, danach im Dekanat Pless) bis zur Zeit der Reformation. Der Ortsname ist patronymisch (Suffix -ice) und vom Personennamen Ćwikła (örtlich auch Bezeichnung für Futterrübe) abgeleitet, einmalig im Jahr 1328 auch mit deutschstämmigem Nebennamen Quicklicz seu Sanzdorf nach dem deutschen Personennamen San(t)z, Sando.
Politisch gehörte das Dorf zum Herzogtum Ratibor in der Zeit des polnischen Partikularismus. Seit 1327 bestand die Lehnsherrschaft des Königreichs Böhmen und seit 1526 gehörte es zur Habsburgermonarchie.
In der Zeit der Reformation war die Kirche in protestantischen Händen.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg und dem Vorfrieden von Breslau (1742) gehörte es zu Preußen.
In der Volksabstimmung in Oberschlesien über die künftige Zugehörigkeit Oberschlesiens im Jahre 1921 votierten 494 von 653 Wählern für Polen, 155 Stimmen für Deutschland.
Nach der polnischen Annexion Ost-Oberschlesiens 1922 gehörte Ćwiklice zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Von 1975 bis 1998 gehörte Ćwiklice zur Woiwodschaft Katowice.